
Riester, Rürup-Rente, fondsgebundene Lebensversicherung oder private Rentenversicherung: Nicht jeder kennt auf Anhieb die Unterschiede in der privaten Altersvorsorge. Frauen betrifft das Thema ganz besonders – vor allem wegen oft lückenhafter Erwerbsbiografie, weil sie für die Familie sorgen oder in Teilzeit arbeiten. Ein Überblick über die wichtigsten Altersvorsorge-Modelle.
Experten empfehlen sie als Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer und deren Ehepartner. Die klassische Riester-Rentenversicherung bietet eine garantierte Mindestverzinsung und staatliche Zuschüsse. Wer nicht dauerhaft wenig verdient, wird von der Riester-Rente profitieren, so die Finanzexperten. Je nach Einkommen oder Familiensituation gibt der Staat hier bis zu 200 Prozent zum Beitrag eines Riester-Sparers dazu. Die Riester- Rente gilt daher als attraktive Sparform für jeden, weil mindestens alle eingezahlten Beträge und Zulagen vom Anbieter zu Beginn der Rente garantiert werden.
Besonders Mütter ohne eigenes Einkommen oder Geringverdienerinnen mit Kindern können von der Riester-Rente profitieren: So müssen sie in den ersten drei Jahren nach der Geburt ihres Kindes nur einen Sockelbetrag von 60 Euro im Monat einzahlen, um in den Genuss der vollen Förderung von 154 Euro zu kommen. Dazu kommen weiter 185 Euro für jedes Kind. Auch nicht erwerbstätige Frauen können von der Riester-Rente profitieren – sogar ganz ohne Eigenbeitrag. Voraussetzung ist, dass der Ehegatte förderfähig ist und einen geförderten Altersvorsorgevertrag auf ihren Namen abschließt.
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