
Der Babycomputer
Mit dem Babycomputer die Empfängniswahrscheinlichkeit erhöhen. Ein Baby- bzw. Zykluscomputer ist eigentlich dazu gedacht, um auf natürliche Weise zu verhüten. Denn mittels eines solchen Geräts ist es sehr einfach die fruchtbaren Tage zu ermitteln, um an diesen Tag Verhütungsmittel einzusetzen.Selbstverständlich eignet sich deshalb ein Babycomputer auch bei Kinderwunsch, denn das Wissen um den Eisprung erhöht die Empfängniswahrscheinlichkeit.
Die Anzahl der fruchtbaren Tage beträgt nur drei bis vier Tage pro Menstruationszyklus. Anhand verschiedener körperlicher Symptome ist es möglich, diese Tage zu ermitteln.
Die verschiedenen Geräte gehen dabei von verschiedenen methodischen Ansätzen aus
Temperaturmessgeräte messen die Basaltemperatur unter der Zunge. Der Computer registriert, wann der Eisprung stattgefunden hat und ist in der Lage - sofern der Zyklus regelmäßig ist und die Messung immer zur selben Tageszeit vorgenommen wird - den Zeitpunkt des Eisprungs für den nächsten Zyklus rechtzeitig anzuzeigen.Andere Babycomputer basieren auf dem Prinzip "Hormonuntersuchung". Hier wird ein Teststäbchen, das mit Morgenurin benetzt wurde, analysiert.
Anhand der Hormonkonzentration ist es möglich, die fruchtbaren Tage zu ermitteln. Auch hier wird das Ergebnis verlässlicher, je regelmäßiger und dauerhafter diese Methode eingesetzt wird.
Die sogenannte symptothermale Methode berücksichtigt beim Ermitteln des Eisprungs nicht nur die Basaltemperatur, sondern auch die "Billings-Methode" bei der anhand der Schleimstruktur Aussagen über die fruchtbaren Tage getroffen werden können.
Der Vorteil eines Babycomputers liegt vor allem darin, dass sie Zeit sparen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, sich mit einem einfachem Fieberthermometer Überblick über die Fruchtbarkeit zu verschaffen, indem die Ergebnisse in einem Kurvendiagramm per Hand notiert werden.
Lassen Sie sich in der Apotheke oder von ihrem Frauenarzt beraten, damit Sie das richtige Gerät für ihre individuellen Lebensumstände ermitteln können.

