
Die Zecke - Überträger von Krankheiten
Borreliose
Jahrelang kann die Borreliose unerkannt bleiben. Die ersten Symptome ähneln der einen Grippe.
Die seit 25 Jahren bekannte Borreliose (auch Lyme-Borreliose) verläuft in drei Stadien. Sie wird durch ein Bakterium übertragen. Meist infizieren sich Zecken, wenn sie das Blut von Mäusen saugen. Ihre Infektion kann auch auf den Mensch übertragen werden. Der Erreger ist im Darm der Zecke. Menschen können sich mehrmals im Leben mit der Borreliose anstecken.
Die Stadien der Borreliose
Zwischen den drei Stadien des Krankheitsverlaufs können Monate oder Jahre vergehen. Oft weiß der Erkrankte gar nichts von einer Ansteckung.
Borreliose kann sich mit einer kreisförmig ausbreitenden Rötung an der Einstichstelle ankündigen, was aber nicht immer der Fall ist. Die sogenannte „Wanderröte“ kann auch an anderen Körperstellen auftreten.
Erste Symptome im Stadium 1 der Erkrankung können Kopfschmerzen, Grippesymptome, extreme Schweißausbrüche oder Schwellungen der Lymphknoten sein, die auch erst nach Wochen des Bisses auftreten können. Im Allgemeinen fühlt sich der Betroffene schlapp und müde.
Im Stadium 2 können Gelenkschmerzen, Entzündung der Nerven (Neuroborreliose), Koordinations- und Gefühlsstörungen, Lähmungen oder in seltenen Fällen Entzündungen am Herzen auftreten.
Symptome des dritten Stadiums, der „Spätborreliose“, können Monate bis Jahre nach dem Biss auftreten. Häufig treten Gelenkbeschwerden an den Knien auf, die Haut kann sehr dünn werden und sich bläulich verfärben. Nervenschäden, Lähmungen einer oder beider Körperseiten, Arthritiden, Muskelentzündungen oder Knochenschmerzen können auftreten.
Es gibt kein einheitliches Krankheitsbild, jede Borreliose verläuft anders und in unterschiedlichen Zeitabständen.
Wie lässt sich Borreliose behandeln?
Borreliose lässt sich nur mit Antibiotikum behandeln, das so früh wie möglich eingenommen werden sollte. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht. Die sogenannte „Zeckenschutzimpfung“ hilft nur gegen FSME!
jdö
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