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Alkohol in der Partnerschaft

Der Ausstieg aus der Alkoholsucht

Aus dem Alkoholismus zu entkommen ist ein schwieriges Unterfangen. Kaum ein Alkoholiker schafft es auf eigene Faust seine Sucht zu besiegen. Da Alkoholismus seit den 60er Jahren weltweit als Krankheit anerkannt wird, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung. Für einen erfolgreichen Ausstieg sind mehrere Schritte notwendig, die der Kranke bewältigen muss.

Hilfe bei Alkoholabhängigkeit

Bevor eine erfolgreiche Entwöhnung erreicht werden kann, muss der Betroffene sich seiner Krankheit bewusst werden und diesen Zustand ändern wollen. Daraufhin sollte er eine Suchtberatungsstelle, wie z. B. das Gesundheitsamt oder einen Sozialdienst, aufsuchen und sich gründlich beraten lassen. Danach folgt die „Entgiftung“.

Diese Möglichkeit der zweiwöchigen Entwöhnung, welche jedoch nicht zu den gängigen Therapiemethoden zählt, wird unter medizinischer Aufsicht von vielen Krankenhäusern und Kliniken durchgeführt. Die Rückfallquote liegt, sofern keine weitere medizinische Behandlung erfolgt, bei über 90 Prozent.

Dauerhafte Entwöhnung

Diverse Faktoren begünstigen eine dauerhafte Entwöhnung vom Alkohol. Beispielsweise kann ein stabiles soziales Netzwerk, welches selbst nicht unter alkoholbedingten Folgen leidet, bzw. nicht zum Konsum von Alkohol verleitet, zu einer dauerhaften Abstinenz beitragen.

Die soziale Wiedereingliederung, ein geregeltes Einkommen und ein geordneter Alltag an dem der trockene Alkoholiker mehr positive als negative Erfahrungen macht, motivieren ebenfalls zur weiteren Abstinenz.

Rückfall

Ein Rückfall kann für einen Alkoholiker zu beträchtlichen Folgen führen. Je nach Länge der Abstinenz vom Alkohol kann der rückfällig Gewordene sein Selbstwertgefühl und den Glauben an sich selbst schnell verlieren. Mit jedem Rückfall schwindet auch der Glaube an den persönlichen Erfolg und somit an einen neuen Versuch. Deshalb sollte der Alkoholsüchtige selbst und auch alle Menschen in seinem Umfeld darauf achten, jegliche Risiken, die zu einem Rückfall führen könnten, zu vermeiden.

Zum Beispiel sollte Alkohol nicht im unmittelbaren Lebensraum des Kranken vorhanden sein oder in seiner Gegenwart konsumiert werden. Zudem sollte eine alkoholfreie Freizeitgestaltung aufgestellt werden.


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