
Die Wahl des Namens
Ein Vorname hält ein ganzes Leben, entsprechend groß ist die Verantwortung, die Eltern auf sich nehmen, wenn Sie für Ihr Kind einen Namen wählen.Gesetzliche Regelungen garantieren, dass der Standesbeamte den Eintrag ins Geburtenbuch verweigern kann, sofern es sich um einen Namen handelt, der "anstößig" oder "geschmacklos" ist, bzw. der "das Kind der Lächerlichkeit preisgibt". So wurde beispielsweise der Name "Crazy Horse" abgelehnt. Auf der anderen Seite wurde der Name Pumukl jedoch gerichtlich durchgesetzt.
kinder.de Vornamen-Datenbank
"Wie soll es denn heißen?" - Darüber haben Sie sich doch bestimmt auch schon Gedanken gemacht, oder?
Vornamen alphabetisch, männlich / weiblich, mit Bedeutung
"Wie soll es denn heißen?" - Darüber haben Sie sich doch bestimmt auch schon Gedanken gemacht, oder?
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Darüber hinaus sollten Sie bei der Wahl des Vornamens Folgendes wissen:
Ein Vorname muss das Geschlecht eindeutig kennzeichnen. Tut er das nicht, so ist ein zweiter Vorname zu wählen, der eindeutig männlich oder weiblich ist. (Ausnahme: Maria als zweiter Vorname bei Jungen.)Zugelassen sind nur Namen, die im internationalen Handbuch der Vornamen aufgenommen wurden. Familien-, Ortschafts- und Markennamen sind nicht erlaubt. Auch reine Fantasienamen oder Namen von Wochentagen oder Monaten sind nicht zulässig.
Darüber hinaus gibt es noch religiös tabuisierte Namen, die als Vornamen nicht in Frage kommen, wie beispielsweise Judas, Satan oder Allah.
Wenn Sie einen exotischen Namen wählen und nicht sicher sind, ob dieser Name zugelassen wird, können Sie sich bei der Namensberatung der Universität Leipzig gegen Gebühr beraten lassen (Telefon: 0341- 9737464).
Dort wird ermittelt, ob der gewünschte Name in Gebrauch und somit zulässig ist.
Wird ein Name vom Standesbeamten abgelehnt, entscheidet auf Antrag das zuständige Amtsgericht, ob der Name ins Geburtenbuch aufgenommen wird oder nicht.
Über rein rechtliche Fragen hinaus spielen aber auch andere Kriterien bei der Wahl des Vornamens eine Rolle:
Beliebte Vornamen sind der Mode unterworfen und kommen so häufig vor, dass ihrem Kind das Gefühl der Einzigartigkeit fehlen könnte, sofern mehrere Namensträger im Kindergarten oder in der Schule zusammenkommen.Modenamen könnten in einigen Jahrzehnten an Glanz verlieren. Beispielsweise waren die Namen Karl, Wilhelm und Erich sehr beliebt, heute machen Eltern um diese Namen einen weiten Bogen.
Zu exotische oder ungebräuchliche Vornamen können zur Ausgrenzung führen
Ein Vorname, der zu stark mit bestimmten Assoziationen belegt ist, könnte ihr Kind in der Entwicklung einschränken oder hemmen, z. B. wenn der Name Robustheit ausdrückt, ihr Kind aber ein zartes Pflänzchen ist (z. B. Brunhilde, Barbara). Umgekehrt gilt dieser Einwand natürlich auch.Ein Vorname sollte klanglich zum Nachnamen passen. Auf diese Weise wird ein vielleicht nicht so ausgefallener Vorname trotzdem zu etwas Besonderem.
Dabei sollten sich Vorname und Name allerdings niemals reimen.
Der Vorname sollte in bestimmten Fällen mit einem anderem Laut enden, als mit dem, mit dem der Nachname beginnt, z. B.: Frank Kreutzer. Die Dopplung des "K" ist in der Regel schlecht auszusprechen.
Bei einem langen Nachnamen ist häufig ein kurzer Vorname zu empfehlen und umgekehrt.
Häufig klingen Namen besser, wenn sich ein und derselbe Vokal nicht zu oft wiederholt. Als Negativbeispiel: Liese Lispel, Karl Kampe, Ole Olm.
Viel Spaß bei der Suche!
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