
Die Zecke - Überträger von Krankheiten
- Zecken - unbeliebtes Mitbringsel vom Waldspaziergang
- Was ist nach einem Zeckenbiss zu tun?
- Borreliose
- FSME – Frühsommergoenzephalitis
- Ehrlichiose
Zecken - unbeliebtes Mitbringsel vom Waldspaziergang
Wie schützt man sich am besten vor einem Zeckenbiss? Geeignete Kleidung bei einem Waldspaziergang können vorbeugende Maßnahmen sein.
Zecken halten sich oft auf Wiesen, in Gräsern, Sträuchern und Büschen auf. Streift ein Mensch hohes Gras, an dem eine Zecke sitzt, lässt sich die Zecke mitschleifen und sucht sich auf der Haut eine geeignete Stelle zum Saugen. Es kann einige Stunden dauern, bis die Zecke einen Platz auf dem menschlichen Körper gefunden hat.
Was macht die Zecke
Ist eine Zecke auf dem menschlichen Körper, sucht sie sich eine geeignete Stelle, an der sie Blut saugen kann. Zecken sind Parasiten und nutzen Menschen oder Tiere als „Wirt“, an dem sie schmarotzen können. Haben sie sich mit Blut vollgesaugt, lassen sie sich vom Wirt fallen und widmen sich der Fortpflanzung. Sind sie voll gesogen, können sie bis zu 3000 Eier entwickeln.
Während sie saugt – das kann zwischen zehn und 15 Tagen dauern – kann es passieren, dass sie Bakterien oder Viren absondert, die den Menschen mit Krankheiten wie Borreliose oder Meningitis anstecken können.
Einfache Schutzmaßnahmen
Ein Schutz kann die Kleidung bieten: Lange Hosen, Socken, langärmelige Oberteile und festes Schuhwerk sind geeignet. Beim Laufen durch hohes Gras ist es ratsam, die Hosenbeine in die Socken zu stecken, dann können Zecken nicht über die Beine auf den Körper gelangen. Auf heller Kleidung sieht man die dunklen Tiere leicht.
Insektensprays oder-cremes speziell gegen Zecken verströmen einen für diese unangenehmen Geruch, der sie fernhalten soll. Diese Mittel sollte man auf die Haut auftragen, besonders an Stellen, die nicht von der Kleidung bedeckt sind, wie die Hände, der Hals und das Gesicht. Die Schutzwirkung lässt nach etwa drei Stunden nach. Das Mittel sollte mitgenommen werden und regelmäßig wieder aufgetragen werden. Aber Achtung nicht alle Mittel weisen eine Wirksamkeit auf!
Nach einem Waldspaziergang oder Aktivitäten im Freien sollte man seinen Körper absuchen. Zecken „sammeln“ sich besonders in Kniekehlen, im Achsel- und Schambereich, in Ellbogen, dem Haaransatz und Hautfalten an.
Impfungen helfen nur teilweise
Die häufigste, von Zecken übertragenen, Krankheiten sind Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Gegen Borreliose gib es keinen Impfwirkstoff, gegen Meningitis (FSME) aber schon. Deswegen sollte man sich nicht auf eine Impfung verlassen, da das Risiko, nach einem Zeckenstich an Borreliose zu erkranken, noch immer besteht.
jdö
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