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Baby: Das Wickeln



Das Wickeln




Die richtige Windel

Mit welcher Windelart oder Wickelmethode Sie Ihr Kind Trockenhalten ist nicht nur für sein Wohlbefinden von Bedeutung, sondern auch für seine Gesundheit. Heute werden Babys grundsätzlich "breit" gewickelt.

Die Beine sollen eine leichte Spreizhaltung einnehmen und aus dem Hüftgelenk heraus ungehindert strampeln können. Das unterstützt die normale Entwicklung der Hüftgelenke.

Windeln müssen die Nässe nicht nur aufsaugen, sondern auch von der Haut fern halten. Denn feuchte Haut wird schneller wund und anfällig für Infektionen. Die Feuchtigkeit lässt die Haut aufquellen, macht sie empfindlicher gegenüber Reibung;

Höschenwindeln

Höschenwindeln sind Windeln mit wasserdichter Folienumhüllung in körpergerechter Slipform für den einmaligen Gebrauch. Das Wickeln mit Höschenwindeln ist bequem, spart Eltern und anderen Betreuungspersonen Zeit und Arbeit.

Aber nicht allein deshalb entscheiden sich die meisten dafür, sondern weil Höschenwindeln den Bedürfnissen von Babys und Kleinkindern am besten gerecht werden. Kinder fühlen sich in Höschenwindeln wohler.

Sie lassen ihnen mehr Bewegungsfreiheit, und ihre Haut bleibt trockener als bei anderen Windelarten. Außerdem geht der für kleine Kinder lästige Windelwechsel schneller vonstatten. Kernstück einer Modernen (Ultra) Höschenwindel ist das Saugkissen.

Neben Zelluloseflocken und Zellstoff enthält es hochsaugfähige Quellkörper aus Polyacrylat, sogenannte Superabsorber. Dieser vielseitig verwendete Kunststoff saugt die Flüssigkeit nicht nur auf. Er verbindet sich mit ihr zu einem Gel, sodass selbst auf Druck des Kinderkörpers Nässe nicht mehr an den Babypopo gelangen kann.

Diese Bindungsfähigkeit, dass Reizstoffe aus Stuhl und Urin können leichter in sie eindringen, und die Vermehrung von Keimen wird begünstigt.

Die Haut bleibt nahezu trocken, selbst wenn die Windel nass ist. Dafür sorgt außerdem noch das Innenvlies, mit dem die Haut in Berührung kommt. Es lässt den Urin durch, wird aber selbst nicht feucht und bietet weiteren Schutz vor dem Rücknässen.

Die Qualität einer Windel hängt wesentlich von ihrer Saugfähigkeit ab. Aber auch davon, wie schnell die Flüssigkeit von der Saugschicht aufgenommen wird und wie gleichmäßig sie sich darin verteilt. Der Urin sollte mit der Babyhaut möglichst wenig direkten Kontakt haben.

Je schneller er in die Saugschicht abgeleitet und dort gebunden wird, desto besser ist das für die Haut. Außerdem sollte das Saugmaterial der ganzen Windel ausgenutzt werden. Wenn nämlich das Saugvermögen an einer Stelle erschöpft ist, kann Urin auslaufen, obwohl die Windel in anderen Bereichen noch trocken ist.

Bei diesen Anforderungen an eine gute Windel gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede bei den angebotenen Höschenwindelmarken. Wichtig für eine gute Saugfähigkeit ist außerdem die richtige Passform.

Deshalb gibt es Höschenwindeln in verschiedenen Größen, die sich nach dem Körpergewicht und den Bedürfnissen der jeweiligen Entwicklungsphase richten.

Boy und Girl-Windeln

Weil Jungen mehr nach vorne einnässen und Mädchen in den Stegbereich zwischen den Beinen, ist die Saugkraft an den entsprechenden Stellen verstärkt.

Um den Einkauf zu erleichtern, sind die unterschiedlichen Windelpackungen mit Farbcodes kenntlich gemacht. Für den perfekten Sitz müssen Kind und Windel zueinander passen.

Wenn das nicht der Fall ist, kann etwas von dem Windelinhalt danebengehen. So können die Beinabschlüsse bei einem zartgliedrigen Kind beispielsweise zu locker anliegen, oder die Windel ist schon zu klein, obwohl das Baby vom Gewicht her noch hineinpassen müsste.

Eine gut sitzende Windel engt das Kind nicht ein, hinterlässt keine Abdrücke auf der Haut und behindert nicht die Luftzirkulation.

Die Hautverträglichkeit von Höschenwindeln mit Superabsorber ist sehr gut. Das belegen zahlreiche klinische Studien ebenso wie das deutlich verringerte Risiko des Wundwerdens, da sie die Haut trockener halten als andere Windelarten.

Allergien rufen moderne Höschenwindeln kaum noch hervor. Sie sind frei von Duft- und Konservierungsstoffen, optischen Aufhellern, Bleichrückständen und PVC-Kunststoff.

Selbst bei Kindern mit Neurodermitis können sie unbedenklich angewendet werden. Wenn ein Kind in Höschenwindeln wund wird, hat das meistens mit seiner Ernährung, seiner Pflege oder einer Gesundheitsstörung zu tun.

Kaum eines übersteht die Wickelzeit ohne Hautrötungen oder -entzündungen, egal, welche Wickelmethode gewählt wurde.

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