
Einfach und effizent: Energieverbrauch im Haushalt drücken
- Rundgang - Energie sparen im Haushalt: Wohnzimmer
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Rundgang - Energie sparen im Haushalt: Wohnzimmer
Steigende Strompreise, hohe Heizkosten, effizientere Technik: Viele Verbraucher beschäftigt zurzeit die Frage nach Energie sparenden Maßnahmen. Doch viele wissen nicht, dass es nicht gleich um teure Sanierungsmaßnahmen gehen muss. Mit einfachen Tipps für den Haushalt kann man Energiefresser auf Diät setzen und damit bares Geld sparen.
Energiesparen im Haushalt – was für die einen dem Umwelt- und Klimaschutz dient, ist für die anderen vor allem ein Kostenfaktor. In vielen Haushalten wird investiert, modernisiert und saniert, um die optimalen Effekte für die eigene Energierechnung zu erzielen und Einsparpotenziale auszuschöpfen. Doch schon mit einfachen Mitteln kann jeder im eigenen Haushalt die Spartaste drücken.
Wohnzimmer
Heizen: Wohn- und Esszimmer sind mit 20° C tagsüber angemessen temperiert. Weil Raumnutzung und Raumtemperatur aufeinander abgestimmt sein sollten, kann man nachts und wenn niemand zu Hause ist, die Heiztemperatur um bis zu fünf Grad absenken. Nach Aussage des Bundesumweltamtes gilt die Faustregel: Mit jedem Grad weniger kann man die Heizkosten um rund sechs Prozent senken.
Senkt man also die Raumtemperatur von 24 auf 20 Grad, kann man die Heizkosten um 24 Prozent verringern. Für diesen Einspareffekt lohnt es sich sogar, schlecht regelbare Thermostatventile gegen neue auszutauschen.
Lüften: Richtiges Lüften kann viel Energie sparen und Schimmelbildung verhindern. Mehrmaliges kurzes, aber kräftiges Lüften ist dabei besser als nachhaltiges Dauerlüften über gekippte Fenster. Als energieeffizient gilt es, für fünf bis zehn Minuten die Fenster ganz zu öffnen und dabei das Heizkörperventil zu schließen.
Auch unfreiwilliges Dauerlüften durch Fugen und Ritzen gilt es zu vermeiden. Einfache Abhilfe gegen Zugluft bieten selbstklebende Dichtungen aus dem Baumarkt. Etwas teurer sind Lippenprofile, die man in die Nut einfräst. Bei ganz alten Fenstern und Türen mit nur einfacher Verglasung empfiehlt sich der Austausch.
Freihalten der Heizkörper: Weil die Heizkörper die Wärme ungehindert an die Raumluft abgeben sollen, ist es ratsam, sie nicht mit Gegenständen, Heizkörperverkleidungen, Vorhängen oder Möbeln zu verdecken. Auch eine nachträgliche Wärmedämmung der Wand hinter den Heizkörpern kann zu einer Energieeinsparung von bis zu sechs Prozent beitragen. Dazu kann man eine aluminiumkaschierte und etwa fünf Millimeter dicke Styroporplatte verwenden.
Entlüften der Heizkörper: Für eine gut regulierbare Raumtemperatur ist es wichtig, die Heizkörper regelmäßig zu entlüften.
Wärmeverlust vermeiden: Damit weniger Wärme über die Fenster verloren geht, lohnt es sich auch, Vorhänge und Rollläden über Nacht zu schließen. Unterstützend wirkt auch eine zusätzliche Wärmedämmung an den Rollladenkästen.
Fernsehen: Je größer die Bildschirmdiagonale, desto höher ist der Stromverbrauch. Flachbildschirmgeräte sind sparsamer als Röhrenfernseher: Während die flache Variante mit einer Kilowattstunde elektrischer Energie über 35 Stunden betrieben werden kann, läuft ein Röhrenfernseher mit derselben Energie nur 12,5 Stunden. Es lohnt sich auch, Geräte immer auszuschalten und nicht auf Stand-by-Betrieb zu halten.
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