
Enten füttern?
Enten zu füttern gehört für viele Kinder zu den kleinen Sensationen und macht manchmal auch den ungeliebten Spaziergang attraktiv.Doch Tierschützer raten davon ab, Enten und Schwäne zu füttern. An manchen Stellen ist es sogar per Hinweisschild verboten.
Gründe, warum das Füttern verboten ist
Zum einen sinken die Brotreste, die nicht gefressen werden auf den Gewässergrund. Dadurch können sich gefährliche Bakterien besonders gut vermehren, die als Nervengift wirken und für Enten tödlich sein können.Ein weiterer Grund für das Fütterungsverbot ist, dass sich durch die Fütterung Enten, Schwäne und Blasshühner besonders gut vermehren.
Das hat zum einen Nachteile für seltenere Geflügelarten, die nun noch geringere Chancen haben, sich durchzusetzen.
Zum anderen kommt es durch die unnatürlich starke Vermehrung von Enten, Schwänen und Blasshühnern zu einer "Überbevölkerung" der Teiche. Viel zu viel Gefieder teilt sich viel zu wenig Raum.
Krankheiten treten vermehrt auf, auch größerer "psychischer" Stress belastet die Tiere.
Außerdem werden die Tiere durch die Fütterung zahm und verlernen es, sich selbst Futter zu suchen.
So niedlich es auch ist, Enten zu füttern. Am Ende tut man ihnen damit leider keinen Gefallen.
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