
Ersttrimestertest - Nackentransparenzmessung
Bei diesem schonenden Verfahren wird um die zehnte Schwangerschaftswoche anhand der Nackenfalten-Dicke des Ungeborenen und den Blutwerten (zwei Hormonwerte) der Mutter ein individueller Risikofaktor berechnet, der auf eine Chromosomenstörung hinweisen kann. Der Ersttrimestertest stellt kein absolut sicheres Ergebnis dar.
Bei der Nackenfaltenmessung wird überprüft, ob Wassereinlagerungen im Nacken sind. Ist die Nackenfalte größer als drei Millimeter, kann dies ein Zeichen für eine Chromosomenstörung sein. Die Nackenfalte bildet sich aber wieder zurück und muss nicht zwingend ein Hinweis auf eine Behinderung sein. Die Messung findet während der ersten Ultraschalluntersuchung statt.
Außerdem werden zwei Hormonwerte aus dem Blut der Mutter mit dem Ergebnis der Nackendichtemessung und dem Alter der Mutter kombiniert. Anhand der Werte aus der Nackenfaltenmessung und die der Blutuntersuchung kann das Risiko einer Chromosomenstörung berechnet werden.
jdö
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