
Serie: Ihr Kind im 5. Lebensjahr
Gefahren
Ihr vierjähriges Kind will herumtoben, sich erproben und seine Fähigkeiten erweitern. Es ist somit nur zu wahrscheinlich, dass Ihr Kind auch in Gefahrensituationen gerät, zumal es erst lernen muss, Gefahren richtig einzuschätzen - und sich auch entsprechend zu verhalten.Eine der typischsten Unfallquellen ist der Spielplatz
Wenn Ihr Kind allein spielt, weiß es seine Fähigkeiten in der Regel richtig einzuschätzen, und Sie als Eltern haben einen freien Blick auf sein Spiel.Gefährlich wird es meistens dann, wenn Ihr Kind versucht, älteren Kindern nachzueifern oder wenn es sich in einer Gruppe gleichaltriger Kinder beweisen möchte.
Glauben Sie nicht, dass ältere Kinder Ihr Kind beschützen werden! Manchmal überreden gerade die größeren die kleineren Kinder zu waghalsigen Taten!
Versuchen Sie, den Instinkt Ihres Kindes für Gefahren zu schulen!
Doch manchen Kindern fehlt offenbar jede Einsicht. Wenn Ihr Kind regelmäßig mit Schrammen, Beulen und blauen Flecken nach Hause kommt, ist es für Sie als Eltern an der Zeit, Ihrem Kind seine Grenzen zu zeigen.Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, wie großartig Sie es finden, was es alles schon kann und woran es Freude hat. Erinnern Sie Ihr Kind, aber auch beständig daran, dass es keinen Grund gibt, ein unnötiges Risiko einzugehen - schon gar nicht, um anderen etwas zu beweisen!
Neigt Ihr Kind dennoch zu halsbrecherischen Abenteuern, setzen Sie ihm bewusst Grenzen, notfalls müssen Sie Ihr Kind in diesem Zusammenhang wieder wie ein Kleinkind behandeln und mit einem entschiedenen "Nein" dazwischen gehen. Vielleicht braucht Ihr Kind noch ein bisschen Zeit, um ein sicheres Gefühl für Gefahren zu entwickeln.
Ein weiterer gefährlicher Ort ist zweifellos die Straße
Autofahrer können kleine Kinder schlecht erkennen, insbesondere dann, wenn Sie unvermittelt zwischen parkenden Autos auftauchen.Ihr Kind ist mir vier Jahren auch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines näherkommenden Autos richtig einzuschätzen.
Üben Sie mit Ihrem Kind das richtige Verhalten!
Bestehen Sie auf die Regel, dass Ihr Kind nur mit Ihrer Erlaubnis eine Straße überqueren darf!Vielleicht müssen Sie ihm dabei nicht mehr die Hand reichen, wenn Ihr Kind dies ablehnt. Bestehen Sie aber darauf, dass es niemals ohne Ihr Einverständnis losläuft!
"Impfen" Sie Ihrem Kind ein, dass es keinem Ball oder Frisbee auf die Straße hinterherlaufen darf! Der Impuls, dem Ball hinterherzulaufen, wird idealerweise sofort gebremst, wenn Ihre Ermahnungen Ihrem Kind mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen.
Erklären Sie Ihrem Kind, dass nur ein Erwachsener den Ball von der Straße holen darf!
Seien Sie auch im Straßenverkehr das Vorbild Ihres Kindes. Warten Sie immer auf die Grünphase, bevor Sie gehen, schauen Sie immer nach und rechts und links!
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