
Gruselparty
Bei einer Gruselparty kommt es vor allem auf die richtige Dekoration an. Auch das Essen kann schaurig gestaltet werden, damit die kleinen Geburtstagsgäste sich schön erschrecken können.
Eine Gruselparty kann schon die ganz Kleinen begeistern. Ob Gespenster oder Hexen - alles was erschreckt ist erlaubt und kann viel Spaß bei einer Geburtstagsfeier bereiten. Aber Vorsicht: Manche Gäste fürchten sich vielleicht zu sehr. Deswegen sollte man den Grusel-Faktor dem Alter entsprechend dosieren.
Einladungskarten
Das Gruseln kann schon bei der Einladung beginnen. Schwarzer Tonkarton eignet sich super für den Hintergrund der Einladungskarten. Mit einem weißen Buntstift kann man Geister, den Umriss eines Geisterschlosses oder Skelette aufmalen.
Die Karte kann aber auch wie ein Hexenbesen aussehen. Einfach aus braunem Bastelpapier einen Besen schneiden und auf die Rückseite schreiben, wann und wo die Feier stattfindet. Statt einem Hexenbesen kann man auf die Form eines Hexenhuts oder eines Zauberkessels verwenden.
Geister und Spinnen zur Dekoration
Damit das Motto umgesetzt werden kann, ist die Dekoration wichtig. Es ist ratsam, zur Faschingszeit (zu Beginn des Jahres) oder im Herbst, wenn Halloween ist, nach Dekorationsartikeln Ausschau zu halten.
Schwarze Luftballons, Knicklichter, Spinnennetze oder Skelette können die richtige Gruselstimmung aufkommen lassen. Spinnennetze malt man mit einem wasserfesten Stift auf durchsichtige Folie oder spinnt eines mit weißen Wollfäden.
Aus alten Handtüchern oder Bettlaken lassen sich einfach Geister basteln. Man braucht nur eine Styroporkugel (ein Apfel oder Orange geht auch), legt das Tuch darüber und bindet mit einer Schnur die Kugel fest. Mit schwarzem Filzstift malt man noch ein Gesicht darauf. Wenn es ein freundlicher Geist, lächelt er, ist er ein böser Geist, schneidet er eine fiese Grimasse.
Das Buffet kann auch eine prima Dekoration sein, wenn man allerlei gruseligen Speisen vorbereitet.
Essen und Getränke
Der Geburtstagskuchen kann ein normaler Gugelhupf sein. Mit rot gefärbten Zuckerguss übergossen, wird er zum „Blutkuchen“. Rührkuchen kann auch mit blauer oder grüner Lebensmittelfarbe gefärbt zum „Giftkuchen“ werden.
Sind die Geburtstagsgäste schon größer, kommen Wurstfinger ganz gut an. Dazu bricht man Wiener Würste in der Mitte auseinander (wirkt realistischer, als sie durchzuschneiden), scheidet an den Enden etwas ab und legt darauf halbierte Mandeln, diese sollen die Fingernägel sein. Man legt alle „Finger“ auf eine Platte und richtet sie mit „blutigem“ Ketchup an.
Als süßen Snack kann man bunte Götterspeise mit gruseligen Gummiwürmern servieren. Schlammbowle sieht auch schön eklig aus. Dazu füllt man Orangen- oder anderen Fruchtsaft in ein Bowlegefäß und gibt Vanilleeiskugeln hinein. Nach kurzer Zeit schmilzt das Eis ein bisschen und fertig ist der „Monsterschleim“, oder welchen Namen Sie dem Getränk geben.
Richtig eklig - auch für Erwachsene - sind Hundehaufen-Kekse. Man bereitet einen Mürbeteig zu, den man mit Kakaopulver braun färbt. Den Teig in zirka 10 cm lange Röllchen formen und wie einen Hundehaufen wickeln und im Ofen backen.
Zum Abendessen kann man „verschimmeltes Brot“ reichen: Man betupft Weißbrot vorsichtig mit etwas blauer Lebensmittelfarbe, anschließend mit grüner. Das erfordert etwas Übung, hat aber einen unglaublich gruseligen Effekt!
Gibt es Pommes, kann man den Ketchup grün, die Mayonnaise blau färben. Auch hierbei hilft Lebensmittelfarbe.
Spiele
Das Feiern sollte bei allem Gruseln aber nicht zu kurz kommen. Dem Motto entsprechende Spiele sorgen für Unterhaltung.
Die Mumie: Je zwei Kinder wickeln ein drittes Kind so schnell wie möglich mit Toilettenpapier ein. Zwei Mannschaften treten gegeneinander an und die Mannschaft, die zuerst das vorhandene Toilettenpapier an der „Mumie“ angebracht hat, ist der Sieger.
Glibberkiste: Hier ist etwas Vorbereitung gefragt. Schüsseln werden mit Wackelpudding gefüllt. Ist er fest, wird er umgerührt und darin kleine Spielzeugfiguren, Stifte oder andere kleine Gegenstände „versteckt“. Die Schüssel wir dann mit einem Tuch oder einer Serviette abgedeckt. Die Kinder müssen ertasten, was in dem „Hexenglibber“ ist.
Würstchenfinger: Das oben beschriebene Rezept für Würstchenfinger lässt sich auch als Spiel umfunktionieren: Die Geburtstagsgäste müssen mit dem Mund versuchen, so viele „Finger“ wie möglich aus eine Schüssel voller Ketchup zu angeln. Wer am Meisten „Finger“ gesammelt hat, ist der Sieger.
Laternenumzug: Ein schöner Abschluss der Gruselparty kann ein Laternenumzug sein. Wenn die Gäste übernachten, kann auch eine Nachtwanderung mit gruseligen Geschichten, die während der Wanderung erzählt werden, gemacht werden.
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