
Haarausfall beim Mann
Besonders Männer leiden mit zunehmendem Alter unter Haarausfall. Ursachen gibt es hierfür viele. Mit einigen Methoden können Sie jedoch selbst dagegen angehen.
Körperliche Veränderungen im Alter
Mit zunehmendem Alter verändert sich der menschliche Körper. Durch einen gesunden Lebensstil, ausreichend Bewegung und vitaminreiche Ernährung kann man den Alterungsprozess verlangsamen und sich auch im fortgeschrittenen Alter gesund und agil fühlen. Doch bestimmte körperliche Veränderungen sind auch hormonell oder gar genetisch bedingt. Besonders Haarausfall, auch Alopezie zählt zu den häufigsten Alterserscheinungen.
Haarwachstum bei erwachsenen Menschen
Ein erwachsener Mensch hat durchschnittlich etwa 100.000 Kopfhaare in verschiedenen Wachstumszyklen. In der sogenannten Anagenphase wächst das Haar etwa zwei bis sechs Jahre lang rund ein bis zwei Zentimeter im Monat. Danach folgt die sogenannte Katagenphase, während der das Wachstum drei bis vier Monate lang ruht. In der darauffolgenden Telogenphase fallen die Haare aus. Der Mensch verliert täglich etwa 80 bis 100 Kopfhaare. Erst nach etwa sechs Monaten fangen an diesen Stellen neue Haare an zu wachsen.
Bei Menschen, die unter Haarausfall leiden, ist dieses Wachstum eingeschränkt beziehungsweise findet überhaupt nicht mehr statt. Die häufigsten Arten sind „hormonell-erblicher“, „kreisrunder“ und „diffuser“ Haarausfall.
Haarausfall beim Mann
Sowohl Männer als auch Frauen verlieren im Alter an Haardichte. Jedoch leiden im Alter besonders Männer unter Haarausfall. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Oftmals ist dieser Haarausfall mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron verbunden. Aber genauso wie bei Frauen können auch emotionale Gründe, Infektionen oder auch eine Fehlernährung für den Haarverlust verantwortlich sein.
Der Haarausfall kann bei stark veranlagten Männern bereits ab dem 16. Lebensjahr beginnen. Die männliche Kahlköpfigkeit beginnt meistens an den Schläfen, auch Geheimratsecken genannt, und wandert bis zum Oberkopf. Um den möglichen Grund herauszufinden, sollte eine medizinische Untersuchung oder sogar eine Haaranalyse und eine Analyse der Kopfhaut durchgeführt werden.
Methoden gegen Haarausfall
In erster Linie sollten Sie auf ausgewogene und vitaminreiche Ernährung achten. Apotheken, Drogerien oder auch Supermärkte bieten mittlerweile viele Nahrungsergänzungsmittel an, die die Haarwurzeln und somit das Haarwachstum stärken sollen.
Haben Sie anhand einer ärztlichen Untersuchung die Ursachen für ihren Haarausfall ermittelt, so können Sie versuchen mithilfe von frei am Markt erhältlichen medizinischen Produkten oder Therapien dagegen vorzugehen.
Der Markt bietet viele natürliche kosmetische Produkte gegen Haarausfall.
Zahlreiche Medikamente und Kosmetika können helfen den Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum anzuregen. Meistens enthalten sie Wirkstoffe, die die Testosteronbildung beeinflussen sollen, den Hauptverursacher des Haarausfalls. Jedoch sollten Sie sich ausführlich über Risiken und Nebenwirkungen informieren. Achten Sie darauf, dass das von Ihnen ausgewählte Produkt als Nahrungsmittelergänzung in der Europäischen Union registriert ist.
Gegen den lästigen Haarausfall sind am Markt auch diverse Geräte erhältlich. Beispielsweise kann eine Laser-Bürste mithilfe einer bestimmten Lichttechnik die Kopfhaut stimulieren und somit das Haarwachstum anregen. Beim Erwerb von Geräten sollten Sie jedoch darauf achten, dass diese über das Gütesiegel CE verfügen. Erwerben Sie nur Produkte, bei denen Ihnen eine Geld-zurück-Garantie gegeben wird. Bestenfalls richten Sie sich lediglich nach Empfehlungen von Spezialisten oder positiven Erfahrungsberichten von anderen Kunden. Besprechen Sie die Einnahme vorher jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt.
Auch bestimmte Theapieverfahren können helfen. Beispielsweise können mithilfe der sogenannten „Laser-Therapie“ sowohl die Blutzirkulation als auch der Stoffwechsel der Zellen angeregt werden. Dadurch kann das Haarwachstum angeregt werden.
Von Agnieszka Adamska
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