
Homöopathie
Die Homöopathie gehört im strengerem Sinne nicht zur Naturheilkunde. Sie ist ein eigenständiges Heilverfahren, das der deutsche Arzt Samuel Hahnemann entwickelte.Auf nebenwirkungsstarke Medikamente kann verzichtet werden
Gemeinsam ist der Homöopathie mit anderen natürlichen Behandlungsmethoden, wie etwa die Anwendung von Heilkräutern, Wickeln und Kompressen, der Verzicht auf unter Umständen nebenwirkungsstarke Medikamente.Vielleicht haben auch Sie schon von Freunden und Bekannte einmal von einer erfolgreichen Behandlung mit Homöopathie gehört?
Homöopathie hilft nicht nur bei chronischen Krankheiten
Viele Patienten finden den Weg zu einem Homöopathen erst nach einer langen leidvollen Krankengeschichte, wenn die klassische Schulmedizin nicht mehr hilft.Aber Homöopathie wird nicht nur bei chronischen Krankheiten angewandt, sondern auch bei Erkältungskrankheiten, Blasenentzündungen, Kreislauferkrankungen usw. Das Spektrum der zu behandelnden Krankheiten ist überraschend groß.
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über das Wesen der Homöopathie verschaffen. Wenn Sie sich dieser Behandlungsmethode zugeneigt fühlen, probieren Sie es doch einmal aus!
Besonders für die Gesundheit Ihrer Kinder lohnt es sich, darüber nachzudenken, was für schonende und nebenwirkungsfreie Heilmethoden zur Verfügung stehen!
Wer praktiziert Homöopathie?
Homöopathie wird von einigen Heilpraktikern oder Ärzten mit homöopathischer Zusatzausbildung praktiziert.Der Mensch wird als Ganzes betrachtet und die auftretenden Symptome werden eingehend beobachtet.
Eine bloße Benennung der Krankheit wie: "Ich habe Husten" lehnt der Homöopath ab. Bei der Suche nach dem wirksamen Mittel möchte der behandelnde Homöopath wissen, ob es sich um einen trockenen Husten handelt, ob Schleim ausgehustet wird, wo der Hustenreiz wahrgenommen wird usw.
Detailliertes Wissen über Bescherden ist wichtig
Der Homöopath ist bemüht, detailliertes Wissen über Ihre oder die Beschwerden Ihres Kindes zu sammeln. Dazu können auch Fragen nach dem allgemeinen seelischen Befinden gehören, nach Appetit, Durst usw.Bei der Behandlung der Symptome geht der Homöopath nach folgendem Grundsatz vor: Eine Krankheit soll durch eine ähnliche Krankheit geheilt werden.
Das heißt, bei der sogenannten Arzneimittelprüfung wurden gesunden Menschen bestimmte Substanzen verabreicht und die auftretenden Beschwerden beobachtet und protokolliert.
Das Mittel, das die Symptome Ihres Hustens verursacht, wird Ihnen nun in einer sehr geringen Dosis verabreicht.
Wie wirkt Homöopathie?
Auf die Frage, wie die Homöopathie wirkt, wollen und können die Anhänger der Homöopathie keine Antwort geben.Die Wirkung entzieht sich naturwissenschaftlichen Deutungsversuchen. Dennoch sind die Erfolge der Homöopathie beachtlich, sie werden nicht nur in der Literatur erwähnt, sondern auch von vielen Anwendern immer wieder gelobt.
Sollten Sie einer Heilanwendung, die nicht naturwissenschaftlich erklärbar ist, ablehnen, dann ist die Homöopathie sicherlich nichts für Sie.
Sie sollten aber bedenken, dass die klassische Schulmedizin Heilerfolge auch nicht immer naturwissenschaftlich exakt erklären kann.
Ein Homöopath wird Ihnen immer nur ein Mittel verschreiben und niemals Kombinationspräparate, da diese bei der Arzneimittelprüfung nicht untersucht wurden.
Während des Behandlungsverlaufs sollten Sie darauf achten, keine anderen Medikamente einzunehmen. Dazu gehören auch Nasensprays, Betäubungsspritzen beim Zahnarzt oder andere arzneimittelwirksame Präparate.
Was ist bei einem Notfall zu beachten?
Sollte ein Notfall eintreten, sodass Sie beispielsweise mit einer offenen Beinverletzung ins Krankenhaus müssen, ist eine Betäubungsspritze natürlich nicht abzulehnen.Die homöopathische Heilwirkung wird zwar vermindert oder aufgehoben, die Wirksamkeit der Betäubung jedoch nicht.
Häufig kommt es bei einer homöopathischen Anwendung zu einer zeitweiligen Verschlechterung der Symptomatik. Dies ist aber in der Regel ein Anzeichen dafür, dass die Behandlung anschlägt.
Wenden Sie sich bei allen offenen Fragen an Ihren Homöopathen!
Vielleicht probieren Sie die Homöopathie einmal für sich? Wenn Sie dieser Behandlungsmethode gegenüber aufgeschlossen sind, entdecken Sie womöglich eine Alternative zur Schulmedizin, die Sie je nach Bedarf für sich und Ihr Kind in Anspruch nehmen können.
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