
Infertilität: Körperliche Ursachen für wiederholte Frühgeburten
- Genetische und Organische Ursachen
- Hormonelle Ursachen
Hormonelle Ursachen
Der Zusammenhang zwischen einer Hormonstörung und Sterilität wurde nachgewiesen. Für die Infertilität werden Zusammenhänge vermutetet, eine abschließende Klärung steht zumeist aber noch aus.Schilddrüsen
So wurde eine Störung der Schilddrüsenfunktion als mögliche Ursache von Sterilität bereits nachgewiesen. Ob auch ein Zusammenhang zu einer verminderten Fruchtbarkeit besteht, ist nicht auszuschließen. Eine Untersuchung der Schilddrüse ist im Falle einer Fehlgeburt demnach empfehlenswert.Prolaktin
Auch ein erhöhter Prolaktin-Spiegel beeinflusst die Fruchtbarkeit, jedoch fehlt auch hier der endgültige Nachweis, ob und inwiefern ein Zuviel von Prolaktin zu Fehlgeburten führen kann.Prolaktin wird im Körper der stillenden Mutter produziert, sodass die Produktion der Hormone (LH und FSH), die Eireifung und Eisprung verantworten, eingestellt wird.
Eine Untersuchung, die Aufschluss über den Prolaktion-Spiegel gibt, ist im Falle einer Fehlgeburt ratsam.
Männliche Hormone
Auch zu viele männliche Hormone - die sogenannten Androgene - können die Fruchtbarkeit stören.Die Folgen eines erhöhten Adrogen-Spiegels sind sehr komplex: Sie reichen von einer unregelmäßigen Menstruation über einer verstärkten Neigung zu Eierstockzysten, bis zur Verhinderung der Reifung der Eizellen, sodass eine Schwangerschaft auf mehreren Ebenen unmöglich oder erschwert wird.
Ein Zusammenhang zwischen Androgenen und Fehlgeburten, konnte bisher nur empirisch belegt werden, denn oft wurde im Blut von Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, ein erhöhter LH-Spiegel festgestellt, der durch männliche Hormone verursacht wird.
Kommentare
(Zum Kommentieren bitte im kinder.de Club anmelden)


