
Internet - Regeln für den Umgang mit dem Internet
Während für uns Erwachsene es nicht ungewöhnlich war mit einem Fernseher aufzuwachsen, so wird für unsere Kinder der Umgang mit dem Internet zu einer Selbstverständlichkeit werden.Und das ist auch gut so, schließlich handelt es sich um die entscheidende Zukunftstechnologie, die in wenigen Jahren womöglich nicht nur den Freizeitbereich dominieren, sondern auch im Berufsleben immer mehr Einsatz finden wird.
Doch selbstverständlich birgt das Internet auch Gefahren
Genauso wie es Regeln für das Fernsehen gibt, sollten Sie auch Regeln für die Nutzung des Internets mit Ihren Kindern besprechen.Am Anfang ist es sinnvoll, gemeinsam mit Ihrem Kind zu surfen. Erklären Sie ihm die Funktionalität des Browsers mit einfachen Worten und schauen Sie sich gemeinsam die Angebote an.
Wenn Ihr Kind auch einmal alleine ins Internet gehen möchte, können Sie sich im Internet vorab nach kindgerechten Angeboten umsehen und diese als Bookmark/Favorit auswählen, auf die Ihr Kind dann zugreifen kann.
Auf Internetseiten für Kinder existieren in der Regel wenige Links zu externen Seiten mit Angeboten für Erwachsene. So bleibt Ihr Kind, sofern es nicht eigenständig eine neue URL im Adressfenster anwählt, auf diesem Areal.
Suchen Sie Kinderinhalte mit einer Suchmaschine für Kinder!
Vereinbaren Sie verbindliche Zeiten, wie lange Ihr Kind online sein darf!
Dies nicht nur, um Ihre Rechnung beim Online-Dienst gering zu halten, sondern auch, weil das Surfen anstrengender ist, als es aussieht: Von Ihrem Kind werden permanent neue Entscheidungen erwartet und die Flut der Informationen überfordert nicht selten das Aufnahmevermögen.Surfen ist zwar Spiel und Spaß, vom Erholungseffekt ist es aber nicht mit Bewegung an der frischen Luft vergleichbar.
Was ihr Kind beachten sollte!
Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keine privaten Daten (Telefonnummer, Namen etc.) über Ihre Familie im Internet weitergeben darf. Stattdessen sollte es sich einen Spitznamen zulegen.Beschimpfungen und Schimpfwörter sind im Internet unerwünscht, genauso wie das Weiterleiten von Werbemüll (Spam) und Scherzen (Hoax).
Mit dem Download, insbesondere von Programmen, besteht die Gefahr, sich einen Virus einzufangen. Downloads sollte Ihr Kind also nur mit Ihrer Genehmigung durchführen.
Wenn Ihr Kind das frühe Teenageralter erreicht hat, werden Sie es wohl kaum von Chatrooms, Newsgroups oder Websites mit Angeboten für Erwachsene fern halten können, weil es die Kenntnisse erworben hat, wie es diese Seiten finden und aufrufen kann, bzw. weil dies auch rein zufällig geschehen kann.
Auch in der wirklichen Welt sind Pornografie und Gewalt existent - nur eben nicht mit einem Mausklick zu erreichen. Das macht es so schwer, Kinder davor zu schützen. In der Regel treibt allein der Zufall oder die Neugier Ihr Kind auf diese Seiten.
Durch die Wahl Ihres Providers können Sie den Zugang zu bestimmten Newsgroups und Websites einschränken.
Auch gibt es Hilfsprogramme, die den Zugriff auf unerwünschte Seiten verhindern. Der Schutz ist allerdings nicht hundertprozentig und mit technischem Know-how lassen sich diese Filterprogramme auch leicht austricksen.
Vertrauen ist gut - Kontrolle unschön und nicht immer praktikabel
Natürlich gibt es Möglichkeiten, wie Sie verfolgen könnten, welche Seiten Ihr Kind im Internet angewählt hat. Doch eine Veröffentlichung an dieser Stelle wäre sinnlos, da dies auch Ihr Kind nachlesen könnte und damit wüsste, wie es diese Kontrolle umgehen könnte.Spätestens wenn in der Schule das Internet auf dem Stundenplan steht, ist Ihnen Ihr Kind ohnehin wahrscheinlich in vielen Fragen um einige Schritte voraus und weiß, wie es sich Ihrer Kontrolle entziehen könnte, wenn es will.
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