
Koedukation: Mädchen- und Jungenschulen
Das sogenannte monoeducative Schulsystem, in dem nach Geschlechtern getrennt wird, ist mit vielen Vorurteilen behaftet. Erst in den 70er Jahren fand aus Gründen der Gleichberechtigung und Chancengleichheit eine fast flächendeckende Umwandlung der Schulen in gemischte Einrichtungen, die sogenannte Koedukation, statt. Trotz dessen gibt es bundesweit immer noch einige geschlechtsspezifische Schulen.
Laut diversen Studien bauen Mädchen im Gegensatz zu Jungen, beispielsweise eine größere Distanz zu naturwissenschaftlich-technischen Fächern auf. Zudem unterscheidet sich das Verhalten von Mädchen in Schule und Unterricht meistens von dem der Jungen. Auch können diverse geschlechtsspezifische Besonderheiten im Umgang zwischen beiden Geschlechtern zu Konflikten führen. Fakt ist aber auch, dass Mädchen und Jungen unterschiedlich lernen. Aus diesem Grund entscheiden sich manche Eltern für eine geschlechtsspezifische Schule für ihr Kind.
Für weitere Informationen über reine Mädchen- bzw. Jungenschulen, wenden Sie sich an ihr zuständiges Schulamt.
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