
Meningitis - Hirnhautentzündung
Die gefährliche Hirnhautentzündung bekommen oft Kinder, Erwachsene können aber auch betroffen sein. Während die virale Meningitis von allein abheilen kann, ist die bakterielle Hirnhautentzündung gefährlicher und muss mit Antibiotikum behandelt werden.
Meningitis ist eine Hirnhautentzündung. Erwachsene, aber überwiegend Kinder, infizieren sich mit ihr. Die Erreger verbreiten sich über die Blutbahnen und verteilen sich so in kurzer Zeit im ganzen Körper. Es ist aber auch möglich, dass die Erreger über entzündete Nasennebenhöhlen oder ein entzündetes Ohr direkt auf die Gehirnhäute gelangen.
Die Hirnhautentzündung kann in wenigen Stunden oder schleichend über Tage entstehen. Besteht der Verdacht auf Meningitis, sollte der Betroffene sofort zu einem Arzt oder ins Krankenhaus gebracht werden.
Symptome bei Säuglingen
Die Symptome bei Säuglingen unterscheiden sich von Kindern und Erwachsenen. Säuglinge leiden häufig unter Fieber, Erbrechen, Appetitlosigkeit oder Durchfall. Oft jammern und weinen sie laut, möchten nicht berührt werden. Sie können apathisch wirken, ihr Zustand kann sich rapide verschlechtern. Ein weiteres Zeichen kann die leicht nach außen gewölbte Fontanelle (das ist der Teil des Schädels, der noch nicht mit Knochen bedeckt ist) sein, sowie blasse und fleckige Haut.
Nicht alle Symptome treten genauso auf. Bei Verdacht auf Hirnhautentzündung ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen!
Symptome bei Kindern und Erwachsenen
Grippeähnliche Symptome, wie Fieber, starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen können zunächst auftauchen. Weiterhin können Verwirrtheit, Lichtscheuheit oder Gelenkschmerzen auftreten. Auch sind bei Kindern und Erwachsenen rot-violette Hautflecken ein deutliches Zeichen für die Meningitis.
Behandlung
Gegen Meningitis kann man sich impfen lassen. Wird die Meningitis von Viren verursacht, kann sie von selbst abheilen. Bakterielle Infektionen müssen mit Antibiotika behandelt werden. Die bakterielle Meningitis wird mit Tröpfchen (Husten oder Händeschütteln) übertragen.
Folgeschäden sind nicht auszuschließen. So können Entwicklungsstörungen, Krampfanfälle, Taubheit oder Lähmungen auftreten. Meningitis kann im Extremfall auch tödlich verlaufen.
jdö
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