
Muss unser Enkel auf eine Förderschule?
Frage an unsere Pädagogin:
Guten Tag,
unser Enkel, 6 Jahre, soll selbst für die Förderschule nicht geeignet sein. Er spricht schlecht. Bei den geforderten Testaufgaben (Vorschule) hat er sich den fremden Personen gegenüber verweigert. Im familiären Umkreis hat er aber damit keine Schwierigkeiten. Er bastelt gern und schreibt schon erste Buchstaben bzw. Wörter, aber nicht unter Druck. Welche Bildungsmöglichkeiten bleiben unserem Enkel?
MfG Salbert
Was unsere Pädogogin rät:
Sehr geehrte Familie Salbert,
herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Ich kann Sie beruhigen, dass ihr Enkel auf jeden Fall auch eine Schule besuchen wird. Es gibt in Deutschland eine Schulpflicht für alle Kinder. Die entsprechende Schule muss entsprechend der intellektuellen Möglichkeiten gewählt werden. In den verschiedenen Bundesländern können je nach Gesetzeslage sonderpädagogische Förderzentren, Sonderpädagogische Förder- und Beratungsstellen, schulpsychologische Beratungsstellen oder ähnliche Stellen bei der Diagnostik und der Beratung der Schulwahl behilflich sein.
Der Elternwunsch spielt dabei eine große Rolle. Im Mittelpunkt muss natürlich die optimale Förderung des Kindes stehen. Selbst Kinder mit einem Handicap haben gute Chancen in Familie und Beruf später ihren Mann zu stehen, wenn sie gut gefördert werden.
Sprechen Sie also noch einmal mit Ihren Kindern. Suchen Sie gemeinsam eine Beratungsstelle auf. Sie können sich auch über mögliche Schulen in Ihrem Umkreis informieren und den Enkel evtl. dort vorstellen. Versuchen Sie mit den Lehrkräften zu sprechen, um sie auf die Besonderheiten des Kindes hinzuweisen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
E. Müller
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