
Ritterparty
Jungs können sich auf einer Ritterparty richtig austoben, mit Schild und Schwert können sie gegen Drachen kämpfen und abends beim Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen.
Einladungskarten
Dem Anlass gerecht kann man die Karte wie eine Burg gestalten. Mit grauer Pappe zeichnet man die Umrisse einer Burg auf, malt mit einem schwarzen Stift Pflastersteine auf und schreibt auf die Rückseite, wann und wo die Party steigt.
Wer geschickter ist, kann aus braunem Tonpapier noch eine Zugbrücke schneiden. Die wird mit Fäden an der Burg befestigt, so dass man sie noch aufklappen kann. Hinter die Zugbrücke schreibt man dann die Einladung.
Dekoration
Zu einem echten Ritter gehört auch ein Wappen. Vor der Feier kann man sich mit dem Geburtstagskind ein eigenes Wappen ausdenken. Dieses kann an der Wand oder Eingangstür befestigt werden.
Für jeden Gast kann noch ein eigenes Wappen entworfen werden und als Namensschild aufgestellt werden.
Verschiedenfarbige Dreiecke aus Bastelpapier können als Girlande aneinander gebunden und wie eine Wimpelkette im Raum aufgehängt werden.
Auf der Festtagstafel können Kerzenleuchter oder Holzgeschirr arrangiert werden.
Essen
Zu Ritterszeiten gab es noch keinen Kuchen. Wer aber nicht darauf verzichten möchte, lässt die Kinder einfach mit den Fingern essen. Dann können sie trotzdem wie im Mittelalter speisen.
Zum Abendessen ist ein Lagerfeuer eine schöne Idee. Entweder wird dann gegrillt oder Stockbrot in die Glut gehalten. Dabei ist natürlich die Aufsicht von Erwachsenen wichtig!
Wer nicht die Möglichkeit hat, zu grillen, kann ein Brathähnchen zubereiten. Stilecht sind auch „Arme Ritter“. Dazu verquirlt man Eier, Milch etwas Zucker und Salz, wendet Toastbrot darin und brät es an.
Spiele
Schilder basteln: Aus fester Pappe werden Schilder zur Verteidigung der Ritter gebastelt. Hilfreich ist eine Schablone, so haben die Schilder immer die gleiche Größe. Mit Wassermalfarben werden sie dann bunt verziert. Dabei kann sich jeder ein Wappen ausdenken oder etwas anderes auf sein Schild malen.
Schwerter basteln: Auch hier wird feste Pappe benötigt, die groß genug für ein Schwert sein sollte. Stifte und Wasserfarbe werden zur Verzierung gebraucht.
Jonglieren: Hofnarren belustigten die Könige im Mittelalter mit Jonglieren. Mit zwei Bällen kann man anfangen zu üben, wer gut ist, schafft es auch mit drei!
Dosenwerfen: Mindestens sechs leere Konservendosen werden zu einer Pyramide gestapelt und mit einem Ball, beispielsweise einem Tennisball, umgeworfen. Der Spieler steht dabei an einer Wurflinie, damit alle Mitspieler den gleichen Abstand zu den Dosen haben. Die Pyramide kann auch höher gestapelt werden. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, wird der Abstand von der Wurflinie zu den Dosen immer größer.
Zur Belohnung der Spiele werden Goldtaler verteilt.
Kommentare
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