
4-fach-Impfung
Röteln
Röteln werden von einem Virus übertragen. Die Krankheit hat einen leichten Verlauf.
Krankheitsverlauf
Das Vorstadium ähnelt einer Erkältung. Leichtes Fieber, Kopfschmerzen, teilweise auch schmerzhafte Gelenkentzündungen kommen dann vor. Bei Kindern fehlt das Vorstadium jedoch häufig.
Anschließend folgen blasse rosarote Flecken auf der Haut. Sie treten zuerst im Gesicht auf uns verbreiten sich in 24 Stunden über den Körper. Die Lymphknoten im Nacken und hinter den Ohren schwellen währenddessen an. Nach drei Tagen verschwinden diese Symptome.
Erkrankte können sieben Tage vor dem Hautausschlag und sieben Tage danach ansteckend sein. Vorsicht ist geboten, wenn die Infektion „stumm“ verläuft. Bei mehr als der Hälfte der Infizierten verläuft die Krankheit ohne Symptome, ist aber dennoch ansteckend.
Wenn Schwangere in den ersten vier Monaten an Röteln erkranken, kann es zu einer Fehlgeburt, Frühgeburt oder angeborenen Röteln des Neugeborenen kommen. Bei einer angeborenen Augenfehlbildungen, Röteln-Infektion können Gelbsucht, Gehirn-, Hirnhaut-, oder Herzmuskelentzündung, Herzfehler, Schwerhörigkeit, Minderwuchs oder geistige Behinderungen auftreten.
Gesunde Kinder können nach einer Röteln-Infektion Schwerhörig werden, an Lungenentzündung, Immundefekten oder Diabetes erkranken.
Röteln auf einen Blick
- Erreger: Röteln-Virus
- Übertragungsweg: Tröpfchen über die Atemwege und frisch verkeimte Gegenstände
- Inkubationszeit: 14 bis 12 Tage
- Immunität nach überstandener Erkrankung: meist lebenslang
jdö
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