
Serie: Schwangerschaftsbeschwerden
Übelkeit
Übelkeit und Erbrechen sind am Anfang einer Schwangerschaft völlig normal. In der Regel tritt eine Besserung spätestens ab der zwölften Schwangerschaftswoche ein.Auch hier ist wieder einmal die hormonelle Umstellung verantwortlich. Aber auch Faktoren wie Stress können bei dieser unangenehmen Begleiterscheinung der Schwangerschaft mitspielen.
Das können Sie tun
Essen Sie über den Tag verteilt kleine Portionen, damit Sie immer etwas im Magen haben. Trockene Zwischenmahlzeiten wie Kekse oder Knäcke eignen sich besonders gut.- Trinken Sie viel Wasser.
- Bei morgendlicher Übelkeit hilft es, wenn Sie eine Kleinigkeit im Bett frühstücken und noch eine Viertelstunde liegen bleiben. Wenn Ihnen niemand das Frühstück bringen kann, legen Sie es sich am besten am Abend auf dem Nachtschränkchen zurecht.
- Achten Sie auf genügend Schlaf und Bewegung.
- Magenfreundliche Tees helfen, z. B. Pfefferminz oder Kamille.
- Verzichten Sie auf Genussmittel wie Tee, Kaffee oder Nikotin.
Wann wird Übelkeit und Erbrechen zur Gefahr
Manche Frauen verspüren während ihrer Schwangerschaft nur geringe Übelkeit, andere Frauen werden von häufigem und heftigem Erbrechen geplagt.Sorgen Sie in diesem Falle für eine ausreichende Mineralstoff- und Flüssigkeitszufuhr, denn Sie müssen die verloren gegangenen Stoffe wieder aufnehmen. Ansonsten drohen Mangelerscheinungen.
Wenn Sie extrem unter Übelkeit und Erbrechen leiden, z. B. wenn Sie sich bis zu vier Mal am Tag übergeben müssen und keine der oben genannten Ratschläge helfen, sollten Sie sich jedoch unbedingt an Ihren Arzt wenden.
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