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Energieverbrauch im Haushalt drücken

Spartipps: Geschirr Spülen

Viele Familien leisten sich heute einen Geschirrspüler, der ihnen das Spülen von Hand und damit viel Arbeit erspart. Weil moderne Geschirrspülmaschinen mit einem geringen Wasser- und Energieverbrauch auskommen, kann man mit ihnen auch noch bares Geld sparen - vorausgesetzt, sie werden richtig bedient. Deshalb hier einige Tipps zum Geschirrspülen, Wasser sparen und Handspülen im Becken aus Experten-Sicht.

1. Spartipp: Spülmaschine voll beladen – ohne Vorspülen

Hat man eine Spülmaschine zu Hause, kann man unter Umständen sogar günstiger spülen als mit der Hand – und dazu noch Zeit und Arbeit sparen. Beim Geschirrspülen stellt sich vielen die Frage, ob sie das Geschirr vorspülen müssen. In der Regel ist kein separates Vorspülen erforderlich, so die Experten. Der Geschirrspüler schafft das Spülen in der Regel problemlos, wenn grobe Speisereste vorher entfernt werden. Allerdings sollte  man den Geschirrspüler möglichst voll beladen – und dabei darauf achten, dass alle Geschirrteile vom Wasserstrahl getroffen werden. Auch sollte sich das Geschirr in der Maschine gegenseitig nicht berühren.

Sparpotenzial:
Ein Vier-Personen-Haushalt spart bis zu 20 Euro im Jahr, wenn die Spülmaschine regelmäßig nur dann läuft, wenn das Fassungsvermögen der Geschirrkörbe voll ausgenutzt wird. 

2. Spartipp: Energiespar- oder Automatikprogramme nutzen

Ein großer Teil der Energie wird dadurch verschwendet, dass bei der Programmwahl eine zu hohe Temperatur eingestellt wird. Viele denken, dass nur bei hohen Temperaturen das Geschirr richtig sauber wird. Experten raten aber, auf ein Hochtemperatur-Programm zu verzichten und stattdessen bei 50-55 °C zu spülen. Die meisten Geschirrspüler haben ein Automatikprogramm, das denselben Einspareffekt bewirkt.

Warum reichen 50-55 °C aus?
Das hat etwas mit der neuen und sparsamen Generation der Geschirrspüler und Spülmittel zu tun. Moderne Geräte erzielen bei 50-55 °C ein sehr gutes Spülergebnis – und sparen dabei noch eine Menge Energie und Wasser. Geräte mit einem Automatikprogramm sind noch besser: Sie messen den Verschmutzungsgrad des Geschirrs und stimmen automatisch die benötigte Wassermenge und Energiemenge darauf ab.

Sparpotenzial:
Bis zu 20 Euro im Jahr kann eine vierköpfige Familie sparen, wenn sie regelmäßig als Spültemperatur 50 statt 60 °C einstellt. Auch mit dem Automatikprogramm lassen sich dieselben Einspareffekte erzielen.

3. Spartipp: Moderne Maschine kaufen statt teurer Reparaturen

Experten empfehlen - statt defekte Haushaltsgeräte teuer reparieren zu lassen - die Anschaffung eines neuen Gerätes zu überdenken. Die modernen Wasch- und Geschirrspülmaschinen haben sich in Sachen Strom- und Wasserverbrauch in den letzten Jahren erheblich verbessert. So kann man trotz gestiegener Strompreise bis zur Hälfte der Kosten einsparen.

Sparpotenzial: Übers Jahr gesehen lassen sich mit einem modernen, sparsamen Gerätes bis zu 110 Euro für an Strom- und Wasserkosten einsparen. 

4. Spartipp:  Handspülen im Becken - nicht unter fließendem Wasser

Wer das Geschirr unter fließendem Wasser spült, benötigt hierfür viel Wasser – und bei Verwendung von heißem Wasser zusätzlich Energie, so der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel. Das trifft sogar für Haushalte zu, die über eine Spülmaschine verfügen. Häufig werden sperrige Pfannen und Töpfe, empfindliche Holz- oder Kunststoffteile nicht in der Maschine gespült, weil sie dort keinen Platz haben oder beschädigt werden könnten.

Sparpotenzial: Eine vierköpfige Familie kann bis zu 100 Euro im Jahr sparen, wenn sie das verschmutzte Geschirr sammelt, bis eine ausreichende Menge für einen Abwasch im Becken erreicht ist.

5. Spartipp: Programm auf den Verschmutzungsgrad abstimmen

Um möglichst sparsam zu spülen, sollte das Spülprogramm auf den Verschmutzungsgrad abgestimmt werden. Generell gilt: Möglichst niedrige Temperaturen oder ein Automatik-Programm wählen.

Die gängigsten Programme der Geschirrspüler sind:

  • Energiesparprogramm 40 °C: Lange Laufzeit - geringer Energieverbrauch
  • Schnellprogramm 30 – 45 °C: Für geringe Verschmutzung
  • Schonprogramm 30 – 45 °C: Für leicht verschmutztes und temperaturempfindliches Geschirr

Geschirr und Gläser

  • Sparprogramm 50/55 °C: Für normal verschmutztes Geschirr, energiesparend
  • Normalprogramm 50/55 °C: Für normal verschmutztes Geschirr
  • Normal- oder Universalprogramm 65 °C: Bei angetrockneten Speiseresten und Rückständen
  • Intensivprogramm 70 °C: Für normal verschmutzte Töpfe und Pfannen
  • Automatik-Programm: Passt sich automatisch dem Verschmutzungsgrad an

Sparpotenzial: Wer diese Tipps beherzigt, kann drei Monate gratis spülen und rund 1500 Liter Wasser im Jahr sparen, so die aktuellen Hinweise der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel.


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