
Therapiemöglichkeiten für Alkoholsüchtige
Nach der „Entgiftung“ sollte eine weitere Behandlung erfolgen. Die üblichen Therapieverfahren für Alkoholabhängigkeit im deutschen Sprachraum enthalten all jene Möglichkeiten, die ein Alkoholsüchtiger hat um seine Sucht zu besiegen.
Informationen zu den verschiedenen Therapien bieten Hausärzte, Suchtberatungsstellen, Krankenhäuser, Psychologen und Selbsthilfeeinrichtungen sowie die individuellen Krankenkassen.
Langzeittherapie
Spezielle Kliniken bieten Langzeittherapien an. Mit einem medizinischen Gutachten können die meist 3-monatigen Therapien von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und von den Landesversicherungsanstalten (LVA) finanziert werden. Die Rückfallquote liegt bei 30 bis 60 Prozent.
Motivationstherapie
Der Alkoholkranke hat nach der Entgiftung auch die Möglichkeit eine „Motivationstherapie“ zu machen. Dabei wird in Gruppen- und Einzelgesprächen über den Alkoholismus diskutiert, es kommen verschiedenen Körpertherapien zum Einsatz und der Süchtige wird über Suchtgefahren aufgeklärt.
Kurzzeit- oder ambulante Therapie
Diejenigen Alkoholabhängigen, die ihr berufliches und privates Leben nicht für eine längere Zeit auf Eis legen können, können sich auch für eine „Kurzzeit- oder ambulante Therapie“ entscheiden.
Verhaltenstherapie
Bei der „Verhaltenstherapie“ soll ein angemessenes Verhalten im Umgang mit Alkohol antrainiert werden. Diese Art der Therapie erfolgt jedoch eher begleitend zu einer Langzeitbehandlung. Ebenso soll eine „Medikamentöse Behandlung“ lediglich unterstützend zu anderen Therapien erfolgen.
Selbsthilfegruppe
Nach abgeschlossener Therapie erhöht der Besuch einer „Selbsthilfegruppe“ die Wahrscheinlichkeit trocken zu bleiben. Regelmäßige Treffen mit anderen Betroffenen sollen helfen seine Sucht zu kontrollieren.
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