
Ultraschall - Sonographie
Mit Hilfe von Schallwellen, die sich im Körper ausbreiten und von Organen des Kindes zurück geworfen werden, können diese auf einem Monitor angezeigt werden. Die Schallwellen werden über einen Schallkopf über die Haut bewegt, diese Methode ist schmerzfrei. Mit Hilfe der Sonographie kann man recht früh erkennen, wie groß das Ungeborene ist oder ob Missbildungen vorliegen.
Die Ultraschalluntersuchungen finden drei Mal in der Schwangerschaft statt: Um die 10., die 20. Und um die 30. Schwangerschaftswoche.
In der frühen Schwangerschaft, meist um die zehnte Schwangerschaftswoche, wird die Vaginalsonographie durchgeführt. Dabei wird der regelmäßige Herzschlag, eine altersgerechte Entwicklung, wie sich der Fötus bewegt, aber auch Auffälligkeiten des Ungeborenen, kontrolliert. Hierbei findet auch oft die Nackenfaltenmessung statt. Ist die Nackenfalte größer als drei Millimeter, kann das Risiko bestehen, dass das Ungeborene eine Chromosomenstörung, beispielswiese das Down Syndrom, hat.
Nach weiteren zehn Wochen, also um die 20. Schwangerschaftswoche, werden Wachstum, Organentwicklung, Herzaktionen, die körperliche Entwicklung und die Menge des Fruchtwassers, sowie die Lage und Struktur der Plazenta untersucht. Es kann auch festgestellt werden, ob eine Mehrlingsschwangerschaft besteht.
Der letzte reguläre Ultraschall wird um die 30. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Der Arzt prüft, ob die Organentwicklung des Ungeborenen altersgerecht verläuft, wie hoch das Geburtsgewicht sein wird, und ob es zum errechneten Termin geboren werden kann.
jdö
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