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Unser Kind kommt in die Schule

Nicht nur die Schulanfänger fiebern mit großer Begeisterung dem ersten Schultag entgegen, auch Eltern sind nicht weniger aufgeregt. Hat unser Kind alle Voraussetzungen für einen guten Schulstart? Was können wir tun, damit unserem Kind die Schule nicht so schwer fällt? Doch verbergen sie ihre Aufregung, übertragen sie die Ängste nicht auf Ihr Kind. Bleiben Sie gelassen beruhigen sie Ihr Kind und geben Sie ihm damit Sicherheit.

Der Schulbesuch des ersten Kindes bringt für das Kind und die Familie große Veränderungen. Oft muss der Tag anders strukturiert werden. Das beginnt damit, dass das Kind pünktlich in der Schule sein muss. Wer berufstätig ist, wird den Tagesablauf schon entsprechend organisiert haben. Am Anfang sind Schulanfänger durch die vielen neuen Eindrücke und Erfahrungen oft sehr erschöpft. Dann ist ein ausreichender Schlaf sehr wichtig. Achten Sie auf einen ruhigen Tagesausklang. Auch am Wochenende sollte dieser Tagesablauf nicht wesentlich unterbrochen werden. Ausgiebiges Fernsehen sollte vermieden werden, dagegen für ausreichende Bewegung an der frischen Luft sorgen.

Neben einer Änderung des Tagesablaufes benötigt der Schulanfänger einen festen Arbeitsplatz zum Lernen, möglichst in einer reizarmen Umgebung, mit guter Beleuchtung und verstellbaren Möbeln, die Haltungsschäden vorbeugen. Schulmaterialien und Mappe sollten eine festen Platz haben. Das Kind sollte möglichst schnell lernen, seine Tasche für den nächsten Tag allein zu packen, denn es macht keinen guten Eindruck, wenn es in der Schule heißt: „Ich weiß nicht, wo Mutti das Buch hin gesteckt hat.“ oder „das hat meine Mutter vergessen.“

Manchen wird es sehr schwer fallen, sein Kind los zulassen. Dies ist aber wichtig, damit Ihr Sprössling selbstständig und sicherer wird und Anforderungen besser meistern kann. Sie werden schnell merken, wie stolz ihr Kind sein wird, wenn es seinen Schulweg, der vorher ausreichend geübt wurde, allein geschafft hat oder wenn es morgen allein mit dem Wecker aufstehen kann.

Auch wenn Sie damit die beste Absicht haben, fordern Sie nicht zu viel von ihrem Kind. Gelingt ihm etwas nicht auf Anhieb oder versteht es etwas nicht gleich, machen Sie keinen Druck oder schimpfen Sie. Fehler gehören einfach zum Lernen. Bestärken Sie ihr Kind und motivieren Sie es, aus seinen Fehlern zu lernen. Hausaufgabenzeiten sollten für Schulanfänger nicht länger als zehn Minuten betragen. Wenn es Probleme geben sollte, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Lehrkraft. Erhalten Sie bei Ihrem Kind so lange wie möglich die Schulfreude.


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