
Wieso altert die Haut?
Jeder Mensch bekommt sie im Laufe seines Lebens: Falten. Durch einen gesunden Lebensstil kann der Alterungsprozess der Haut jedoch verlangsamt werden.
Kosmetika gegen Hautalterung?
Ob Cremes, Salben, Lotions oder Wässerchen, die Kosmetikbranche bietet zahlreiche Hautpflegeartikel, die unsere Haut pflegen, nähren und verwöhnen sollen. Ob Frau oder Mann, jeder möchte ein hohes Lebensalter erreichen und dabei gesund und fit sein, jedoch möglichst ohne alt auszusehen.
Aber die Spuren der Zeit zeigen sich, egal wie intensiv wir uns um unseren Körper kümmern. Wir können den Alterungsprozess zwar nicht gänzlich aufhalten, ihn aber verlangsamen. Kosmetika allein genügen dabei jedoch nicht.
So arbeitet die Haut
Die Haut ist mit einer Gesamtfläche von etwa zwei Quadratmetern das größte Organ des Menschen. Mit durchschnittlich etwa 14 Kilogramm macht sie ungefähr 20 Prozent des Gesamtkörpergewichts aus.
Bereits mit dem Tag der Geburt beginnt der Alterungsprozess der Haut. Im Durchschnitt erneuern sich die obersten drei Hautschichten des Menschen alle 27 Tage. Die oberste Schicht, die Epidermis ist rund zehn Millimeter dick. Darunter befindet sich die sogenannte Lederhaut, in der sich die Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen befinden. In dieser und der untersten Hautschicht, dem Unterhautfettgewebe, wird Wasser gespeichert.
Im Laufe der Zeit verändern sich diese drei Schichten. Die sogenannten Kollagenfasern und die elastischen Fasern nehmen ab, wodurch die Haut weniger Feuchtigkeit speichern kann und infolgedessen zu schrumpfen beginnt. Auch die Blutgefäße nehmen ab, wodurch die Haut mit weniger Nährstoffen versorgt wird.
Etwa ab dem 30. Lebensjahr können erste Falten auftauchen, die durch das individuelle Minenspiel verursacht werden. Besonders um den Mund und die um Augen werden sie sichtbar. Mit 60 Jahren benötigt die Haut bereits 60 bis 70 Tage um die Epidermis zu erneuern. Die oberen Hautschichten lösen sich vom Unterhautgewebe und erschlaffen. Zudem funktioniert die Pigmentierung auch nicht mehr richtig, es kann zu Altersflecken kommen.
Das ist schlecht für die Haut
Falten sind eine biologische Folge des Alterungsprozesses. Aber nicht jeder Mensch altert gleich schnell und gleich viel. Einerseits sind zwar die Gene dafür verantwortlich, welche Spuren der Zeit sich wann zeigen, andererseits kann aber auch der individuelle Lebensstil entscheidend sein.
Beispielsweise ist sowohl Alkohol als auch Nikotin regelrechtes Gift für die Haut. Auch die Sonne lässt die Haut um bis zu 80 Prozent schneller altern und förder gleichzeitig die Entstehung von Altersflecken. Ungenügend Schlaf, übermäßiger Stress, Kälte und trockene Hitze können sich ebenfalls negativ auf die Haut auswirken.
Das ist gut für die Haut
Besonders sportliche Betätigung ist gut für die Haut. Durch den angeregten Stoffwechsel werden die Kollagenfasern gestrafft. Zudem sollte man eine ausreichende Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen, damit die Haut ihren Feuchtigkeitsgehalt aufrecht erhalten kann. Auch eine vitaminreiche und spurenelemtarme Ernährung versorgt die Haut mit nötigen Nährstoffen und fördert somit den Zellaufbau.
Von Agnieszka Adamska
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