
Wohnen - so schaffen Sie sich ein gemütliches Heim
Die Art, wie Sie wohnen, bestimmt in hohem Maß Ihre Lebensqualität. Wohnen heißt ja nicht nur, ein Dach über den Kopf zu haben.Kleine Veränderungen selbst machen
Dort, wo Sie wohnen, ist Ihr Heim, der Ort, wo Sie sich wohl fühlen, wo Sie auftanken können und wo Ihr Familienleben stattfindet.Auch wenn Sie aus finanziellen Gründen froh sind, dass Sie immerhin mehr als über eine Grundausstattung verfügen, überlegen Sie dennoch, wie Sie mit kleinen Änderungen in der Dekoration Ihrem Raum mehr Atmosphäre verleihen können.
Dabei muss es sich nicht um große Veränderungen handeln. Wenn Sie (z. B. gemeinsam mit Ihrem Kind) ein Mobile basteln, wird dadurch nicht nur das Zimmer verschönert, sondern es erhält eine persönlichere Note und Sie bauen durch die bewusste Beschäftigung eine stärkere Beziehung zu Ihrem Heim auf.
Die Privatsphäre jedes Einzelnen sollte respektiert werden!
Egal ob Ihr Kind oder Ihre Kinder ständig oder nur als Gäste anwesend sind, Sie sollten dennoch versuchen einen Ort zu schaffen, wo jeder sich auch privat zurückziehen kann.Genauso wie Sie wollen, dass niemand unaufgefordert in Ihr Zimmer tritt, sollten auch Sie bei Ihren Kindern anklopfen. Einfache Probleme implizieren häufig auch ganz einfache Lösungen:
Die Hauptquerelen des Zusammenlebens liegen meist in den Bereichen Telefon, Lautstärke und Badbenutzung.
Führen Sie folgende Regeln ein, um unnötigen Stress zu vermeiden:
Legen Sie Zeiten für die Badbenutzung fest. Damit sind nicht die Zeiten am frühen Morgen gemeint, sondern die Zeiten, die für Schaumbäder und ausführliche Körperpflege reserviert sind.Kaufen Sie für Fernseher und Hi-Fi-Geräte Kopfhörer, damit niemand den anderen durch Lärm belästigt. Besonders Teenager können ohne Telefon nicht mehr auskommen!
Vereinbaren Sie also feste Zeiten für die Benutzung des Telefons. Neben der Notwenigkeit, dass jedes Familienmitglied ein Stück privaten Raum hat, ist auch die Gestaltung eines Ortes, wo Sie zusammenkommen können, notwendig.
Versuchen Sie also einen Ort als Versammlungspunkt zu etablieren, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Besprechen Sie mit Ihren Kindern mögliche Verbesserungen in Ihrer Wohnungseinrichtung. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kind in die Entscheidung mit einbeziehen, damit es sich wohl und zu Hause fühlt.
Planung der Anschaffungskosten
Fertigen Sie eine Liste, in der Sie alle Haushaltsgegenstände aufnehmen, die Sie unbedingt brauchen. Dann listen Sie in einem zweiten Schritt all die Gegenstände auf, die Sie sich zusätzlich wünschen, die aber nicht lebensnotwendig sind.Notieren Sie die Kosten und planen Sie, wie Sie eine Anschaffung organisieren können. Sie können hierfür entweder einen Sparplan erarbeiten oder Wege suchen, wie Sie verbilligt, zum Beispiel über einen Gebrauchthändler, die notwendigen Gegenstände erwerben können. Bei der Gestaltung Ihres Wohnraums spielt aber nicht nur der Gesichtspunkt des Wohlfühlens eine wesentliche Rolle.
Sicherheitsaspekte
Auch Sicherheitsaspekte sollten beachtet werden. Abgesehen von der eigentlichen Wohnungseinrichtung, können Sie sich selbst und Ihren Kinder ein stärkeres Gefühl der Sicherheit geben, indem Sie bestimmte Verhaltensregeln für den Notfall festlegen.Hinterlassen Sie eine Telefonnummer, wenn Sie außer Haus sind. Notieren Sie gut sichtbar die Telefonnummern von Polizei, Feuerwehr und Notarzt und besprechen Sie mit Ihren Kindern, unter welchen Umständen die entsprechenden Stellen alarmiert werden müssen.
Sprechen Sie auch mit Ihren Nachbarn über eventuelle Notfälle!
Verbieten Sie Ihren Kindern, fremden Menschen die Tür zu öffnen und von unbekannten Handlungsaufforderungen am Telefon entgegenzunehmen. Wenn Sie in einem Hochhaus wohnen, besprechen Sie mit Ihren Kindern die Möglichkeit eines Feueralarms und üben die Fluchtwege ein.Besprechen Sie diese Dinge, ohne Ihren Kindern übermäßig Angst einzujagen. Behandeln Sie diese Sachverhalte als etwas Normales, das im Notfall hilft, Panik zu vermeiden.
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