
Zirkusparty
Manege frei für das Geburtstagskind! Für eine Zirkusparty braucht man keine wilden Tiere - mit Zuckerwatte und einem Jongleur kann es genauso aufregend werden.
Einladungskarten
Clowneinladung: Aus runden Papptellern lassen sich prima Clownsgesichter basteln. Mit Wassermalfarbe einfach Augen, Mund, eine große runde Nase und eine freche Frisur aufmalen. Mit Pappe werden noch Ohren und ein lustiger Hut aufgeklebt. Auf die Rückseite wird dann der Einladungstext geschrieben.
Zirkustiere: Aus buntem Bastelpapier wird der Umriss eines Elefanten oder der eines Tigers aufgezeichnet und ausgeschnitten. Der Elefant könnte einen bunten Ball auf seinem Rüssel balancieren und der Tiger auf nur zwei Beinen stehen - wie im Zirkus eben. Entweder kommt der Einladungstext auf das Tier oder wenn man nicht auf das Tigermuster schreiben möchte, auf die Rückseite. Wer geschickt ist, kann dem Tiger einen Schlitz ins Maul schneiden und eine kleine Papierrollen hineinstecken, auf dem der Einladungstext steht.
Luftballon: Ein Luftballon wird aufgeblasen und fest verschlossen. Nicht zu fest zuknoten! Auf den ausgeblasenen Ballon wird jetzt mit einen wasserfesten Stift die Einladung geschrieben. Die Luft wird jetzt wieder herausgelassen und nur der Ballon wird als Einladung überreicht. Damit der Gast die Einladung lesen kann, muss er diesen Ballon wieder aufblasen.
Dekoration
Die Dekoration bei einer Zirkusfeier muss bunt sein. Konfetti dient als Tischdekoration, an den Wänden und an der Tür hängen bunte Luftballons. Im Eingangsbereich des Hauses, der Wohnung oder des Zimmers, in dem gefeiert werden soll, kann man Stoffbahnen hängen, um den Eindruck zu vermitteln, als ob man die Manege eines Zirkuszeltes betritt.
Eine Wimpelkette aus alten Stoffresten oder Bastelpapier macht den Raum auch zirkustauglich.
Rezepte
Zirkuskuchen: Ein Rührkuchen wird in einer Springform gebacken und mit weißer Schokolade überzogen. Diese Schicht gut durchtrocknen lassen. Darauf malt man das Muster eines Zirkuszelts. In den Kuchen kann man Wunderkerzen stecken und anzünden, bevor man diesen in das Zimmer trägt.
Zuckerwatte: Im Internet kann man relativ günstig eine Zuckerwattemaschine erstehen und eine Zuckerwatte-Station zum Höhepunkt der Feier machen. Vielleicht kann man sich so eine Maschine auch im Bekanntenkreis ausleihen.
Frisches Popcorn: Ebenso effektvoll aber nicht so aufwendig ist Popcorn. Entweder besorgt man sich eine Popcorn-Maschine oder bereitet es im Topf zu. Dazu bedeckt man den Boden eines Topfes mit Pflanzenöl (kein Olivenöl) und schüttet so viele Maiskörner hinein, dass der Boden bedeckt ist. Nun setzt man einen Deckel auf den Topf und erwärmt diesen auf dem Herd! Wichtig: Gelegentlich an dem Topf rütteln, damit der Mais nicht anbrennt. Hört man das erste Korn „ploppen“, kann man den Herd ausschalten. Jetzt muss man weiter den Topf rütteln bis man nichts mehr hört. Wenn das Popcorn fertig ist, kann man Zucker oder Salz - je nach Geschmack – über das Popcorn streuen. Am einfachsten geht es allerdings, wenn man Mikrowellen-Popcorn kauft und nach Anweisung zubereitet.
Hot Dogs: Zum Abendessen kann man Hot Dogs reichen. Dazu benötigt man Hot- Dog-Brötchen, Würstchen, eingelegte Gurken und Soßen, wie Ketchup oder Senf. Die Kinder können sich an einer aufgebauten „Bar“ (dies kann zum Beispiel der Küchentisch sein) selbst bedienen und ihre eigene Hot-Dog-Kreation zubereiten.
Spiele für Draußen und Drinnen
Seiltänzer: Kleine Kinder balancieren auf einer Linie, die mit Kreide auf Steine gemalt oder ein Besenstiel auf dem Rasen gelegt wurde. Ein gespannter Regelschirm kann helfen, nicht umzufallen. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kann statt des Schirms ein Überraschungsei auf einem Löffel zum anderen Ende der Linie transportiert werden.
Ringe werfen: Es werden Flaschen in verschiedenen Abständen aufgestellt. Am besten positioniert man sie in einem Dreieck. Die Kinder bekommen nun Ringe und müssen versuchen, die Flaschen zu treffen. Je weiter weg die Flasche steht, desto mehr Punkte gibt es. Wurfringe bekommt man im Bastel- oder Spielwarengeschäft.
Kegeln: Entweder besorgt man sich aus dem Spielwarengeschäft Kegel oder nimmt Wasserflaschen (Am besten aus Plastik, denn Glasflaschen würden zerbrechen), und stellt sie auf. Mit einem Ball oder einer großen Kugel müssen die Kinder nun versuchen, so viele Kegel wie möglich umzuwerfen. Wer die wenigsten Versuche braucht, um alle Kegel umzustoßen, ist der Sieger.
Jonglieren: Dazu benötigt man drei weiche Bälle. Anfangs versucht man es mit zwei Bällen und steigert sich auf drei. Das ist gar nicht so einfach, macht aber einen reisen Spaß. Vielleicht üben die Eltern des Geburtstagskindes schon vor der Feier, damit sie es den Gästen beibringen können.
Tellerdrehen: Spektakulär sieht es aus, wenn Teller oben in der Luft auf einem Stab gedreht werden. Selbst versuchen kann man das mit einem Besenstil und einem Plastikteller. Wer es professioneller ausprobieren will, kauft im Spielzeuggeschäft oder in einem Zauberladen ein Tellerdreh-Set.
jdö
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