
Das EyePet™ im kinder.de Test
Rückkehr des Monchhichi?
Können Sie sich noch an das kleine knuffige und flauschige Monchhichi (http://de.wikipedia.org/wiki/Monchhichi) erinnern? Irgendwo ist Ihnen seit 1974 bestimmt diese Affenfigur aus Kunststoff des größten japanischen Puppenproduzenten zu Gesicht gekommen. Alle Jahre wieder taucht es, wie übrigens auch andere Spielzeuge (Rubicks Cube, Slimy etc.) in schöner Regelmäßigkeit auf. Nun hat Sony Computer Entertainment ausgerechnet für die Playstation 3 (PS3) ein ähnlich niedliches Fantasiewesen als Konsolenspiel auf den Markt gebracht.
Die Grafik
Sorgt die PS3 durch die fortgeschrittene Grafik, die zumeist härteren Spiele und die multimedialen Fähigkeiten eher bei Hardcore-Konsolenspielern für Herzklopfen, so spricht die neue EyePet™ genannte Figur und das Spiel Familien und vor allem Kinder an.
Die PlayStation Eye-Kamera
Der Clou: Das EyePet™ lässt sich mit der bereits aus anderen Spielen (PS2 Eyetoys) bekannter, aber nun passend zur PS3 runderneuerter PlayStation Eye-Kamera, steuern. Das sorgt für reichlich interaktiven Spaß jenseits der normalen Kontrollersteuerung, wenn die Spieler versuchen, mit Handbewegungen, die die Kamera erfasst, das EyePet™ zu bewegen.
Das will aber durchaus gelernt sein und so werden die ersten Schritte der Spieler im Spiel durch einen Betreuer / Wissenschaftler aus der EyPet Forschungsabteilung begleitet. So werden die korrekte Platzierung und das Einrichten der Kamera zum Kinderspiel. Anschließend gibt es ein spielerisch angelegtes Tutorial, in dem der Spieler das „Schlüpfen“ des EyePet™ aus einem Ei vorbereitet und einleitet und sodann seine ersten Schritte begleitet. Hierbei lassen die großen Augen, die tapsigen Bewegungen und die niedlichen Laute nicht nur die Kinderaugen leuchten. Das ist auch für die „Großen“ toll anzuschauen.
Spielspaß für die gesamte Familie
Für reichlich Spielspaß ist im gesamten Spiel gesorgt. Das EyePet™ kann individuell angepasst werden und zahlreiche Aufgaben rund um das neue „Haustier“ lassen die Spieler auf Entdeckungstour gehen.
Bei allem Spaß an dem Spiel sollte aber nicht übersehen werden, dass hier ein virtuelles Haustier in das Wohnzimmer Einzug hält. Den Umgang und die Verantwortung für ein echtes Tier kann man hiermit nicht lernen. Dazu fehlen u.a. das haptische Gefühl eines echten Felles und das warme Pochen eines kleinen Herzens. Ein Druck auf den „Speichern Dialog“ und das „Ausschalten der Konsole“ und schon kann man wieder ins Kinderzimmer flitzen.
Dem gelegentlichen Spaß vor dem Fernseher tut dies aber keinen Abbruch. Dafür sorgen das Spielkonzept und die niedliche und abwechslungsreiche Ausführung.
FSK: 0, geeignet für SpielerInnen bis 10 Jahre
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