
Die Flip UltraHD im kinder.de Produkttest
- Flip - Der neue Video Camcorder für die Familie
- Test und Fazit
Test und Fazit
Die Video Kamera kommt in einer hübsch designten Verpackung, in welcher man nicht viel findet außer die Flip, einem schicken Kamerabeutel und einer kurzen Bedienungsanleitung. Für absolute Techniklaien sei gesagt, die Anleitung braucht man eigentlich nicht, denn die Kamera erklärt sich von selbst. Die Flip ist sofort einsetz bereit, der integrierte Akku ist schon etwas aufgeladen.
Über einen Knopf an der Seite, lässt sich die Flip einschalten. Der große Knopf auf der Rückseite unter dem Display lässt signalisieren "Wenn du hier drückst, nehme ich auf". Ein zweites Mal Drücken stoppt die Aufnahme wieder. Sofort lässt sich das soeben aufgenommene Filmchen über den "Play"-Taste auf dem, vielleicht etwas zu kleinen, Display wiedergeben oder wem das Aufgenommene nicht gefällt auch gleich wieder löschen.
Die Größe der Flip ermöglicht das Filmen mit einer Hand, allerdings liegt die Kamera nach einer gewissen Zeit etwas schwer in der Hand.
Größtes Manko: Die Flip hat keinen Bildstabilisator, eine ruhige Hand ist gefragt oder Verwackeln ist im Video sichtbar. Bei der neuen Generation, welche ab November 2010 erhältlich ist, wurde dieser technische "Fehler" allerdings behoben.
Ein weiterer negativer Punkt ist, dass die Kamera nur über einen digitalen Zoom verfügt.
Video - Erstellt mit der Flip UltraHD
Der Akku und USB-Anschluss
Um den Akku aufzuladen, muss man die Flip allerdings an einen PC anschließen. Betätigt man seitlich an der Kamera einen "Schalter" wird der sogenannte Flip-Arm ausgefahren, welcher eine USB-Schnittstelle ist. Diese lässt sich kinderleicht an der einem USB-Anschluss an einem PC anschließen.
Der Nachteil liegt allerdings darin, dass man ein wenig Platz benötigt, bei engen Schnittstellen am PC lässt sich die Flip schlecht anschließen, ein USB-Verlängerungskabel könnte hier Abhilfe schaffen.
Auch das Aufladen braucht seine Zeit, in etwa 6 Stunden ist der Akku erst voll.
Ein weiterer Nachteil, wenn die Flip über einem USB-Hub mit dem PC verbunden wird, wird die Flip nicht erkannt.
Die FlipShare-Software
Die Flip wird von Windows und Mac OS erkannt. Wird die Kamera das erste Mal mit dem PC verbunden, startet automatisch die integrierte FlipShare-Software, Antiviren-Software könnte diese allerdings blocken. Die Installation läuft quasi von alleine, allerdings ist bei Windows 7 nach der Installation und einem Software Update ein Neustart erforderlich.
Die Bedienung der Software ist ebenso einfach wie die Flip selbst. Einzelne Aufnahmen lassen sich zu einem Film zusammenfügen und mit Überblendeffekten verschönern. Auch das Hinterlegen von Musik ist möglich.
Fazit
Die Flip ermöglicht schnell und einfach tolle Aufnahmen in HD-Qualität. Mit der bereits integrierten Software lassen sich die Filme leicht bearbeiten und sofort an Familie, Freunde und Bekannte versenden oder die Filme auf diverse Webdienste hchladen. Durch die einfache Bedienung und handliche Größe ist die Flip der perfekte Begleiter für unterwegs, um schnell unvergessliche Momente fest zuhalten.
| Produkt-Spezifikationen | |
| Abmessungen: | 10.8 cm x 5.5 cm x 2.9 cm; Gewicht ca. 170 g |
| Video: | 16:9 Widescreen, HD 720p (1280x720), 30 Frames/Sek. (fps) Progressive Scan; Aufnahmen als MP4-Dateien |
| Lieferzubehör: | Flip UltraHDCamcorder, Flip Video-Akku-Pack, Halteschlaufe, Schutzhülle und User Guide |
| Ca. Preis: | 160 EUR |
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