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Ernährung

Mit Kindern eine gesunde Esskultur entwickeln

Seite 1: Kinder mit einbinden Seite 2: Gemeinsam essen ist wichtig

„Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!" Diese Sätze aus der Geschichte von Heinrich Hoffmanns Suppen-Kaspar haben sicher die meisten Eltern so oder so ähnlich schon von ihren Kindern gehört. Ob aber Suppe, Brokkoli, Spinat – nicht alle Gerichte haben bei den Kleinen das Potenzial zum Lieblingsessen.

Kind ist ein leckeres Brot

Essen ist etwas, das nicht zwischen Tür und Angel passieren sollte.
© copyright bei Arne9001 | Dreamstime.com

Mal sind es Nudeln mit Käse, mal Würstchen. Aber Brokkoli, Blumenkohl und Co. stehen bei den Kleinen eher selten ganz oben auf der Liste der Lieblingsessen. Aber wie sollten Eltern reagieren, wenn der Nachwuchs alles verschmäht, was annähernd gesund ist und stattdessen tage- oder wochenlang nur das Gleiche essen möchte?

Kinder müssen eine gesunde Esskultur oft erst lernen. Und dazu gehört, dass sie austesten, was ihnen wirklich schmeckt und was nicht. Weigern sich die Kleinen standhaft, irgendetwas zu essen, was grün ist, sollten die Eltern sie nicht dazu zwingen, es dennoch zu tun. Ein gesundes Kind isst in der Regel von selbst, wenn es Hunger hat.

Extrawürste sollte es am Tisch für Kleinen nicht geben. Aber die Kinder sollten die Möglichkeit haben, aus den aufgetischten Speisen auswählen zu können. Gibt es zum Beispiel Kartoffeln, Soße, Gemüse und  Braten ist es in Ordnung, wenn das Kind vielleicht nur Kartoffeln mit Soße isst und Fleisch und Gemüse links liegen lässt. Sehen die Kleinen, dass die Großen zugreifen und von allem etwas nehmen, machen sie das oft nach. Denn was die Eltern essen, ist oft interessant für die Kleinen und sie möchten es probieren.

Spielen gehört für Kinder immer dazu

„Mit dem Essen spielt man nicht“ – ein Satz, der längst überholt ist. Kinder spielen immer und sie spielen mit allem. Wenn sie spielen, begreifen sie so im wahrsten Sinne des Wortes ihre Welt. Dass ein Kind beim Essen nicht spielen soll, ist darum unrealistisch. Schließlich soll Essen auch etwas sein, das Spaß macht. Natürlich sollte das Spielen nicht überwiegen, aber wenn das Kind den Spinat isst, weil die Kartoffel als Schiffchen darin umher segelt, ist das Spielen ein wichtiger Aspekt.

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Kinder in die Essensplanung einbinden

Damit Kinder offen für neue Speisen werden, auch Lebensmittel probieren, die sie eigentlich ablehnen, ist es gut, sie in die Essensplanung einzubinden. Die Kleinen fühlen sich ernst genommen, wenn sie mitbestimmen dürfen, was auf den Tisch kommt. Und besonders spannend wird es für sie, wenn sie bei der Zubereitung des Essens mithelfen dürfen.

Eine Möhre schälen kann auch schon ein Kindergartenkind, wenn Mama oder Papa es dabei unterstützen. Und Nudeln ins Wasser schütten oder eine Suppe umrühren können auch schon die ganz Kleinen, wenn sie Unterstützung von den Großen bekommen. Auch das Tischdecken macht Kindern viel Spaß. Besonders, wenn sie auch Servietten dazu legen, und vielleicht mit Unterstützung eine Kerze anzünden dürfen.

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