Impfungen

Wissenswertes für Eltern rund um das Thema Impfungen, u.a. gegen Rotaviren, Windpocken, Masern, Röteln, Mumps, Meningokokken, Pneumokokken, HPV, Hepatitis A und Influenza. Außerdem: Argumente pro und contra Impfen sowie ein Überblick über die möglichen Impfreaktionen und Nebenwirkungen.

Meningokokken – Alles was Sie wissen sollten

Kinder- und Jugendarzt Dr. Christoph Wittermann im Videointerview. Meningokokken sind Bakterien, die etwa zehn Prozent der Bevölkerung im Nasen-Rachen-Raum tragen. Da es bei den meisten nicht zu einer Erkrankung kommt, bemerkt man sie nicht. Vor allem Babys und Kleinkinder können sich so jedoch aufgrund ihres noch unausgereiften Immunsystems anstecken, ohne dass die Eltern es merken. Eine Meningokokken-Infektion kann sowohl eine Meningitis (Hirnhautentzündung) als auch eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen. Beide Krankheitsbilder können innerhalb von 24 Stunden lebensbedrohlich werden.

Masern: Die verkannte Krankheitsgefahr

2015 ist erst wenige Wochen alt und bringt schon einen traurigen Krankheitsrekord mit sich: Die Masern sind auf dem Vormarsch. Ende Februar konnten mehr als 500 Neuinfektionen registriert werden, womit die Gesamtzahl aller Masernausbrüche des Jahres 2014 bereits in den ersten beiden Monaten überschritten wurde. Damit wurde nicht nur das für 2015 deklarierte WHO-Ziel der Masernausrottung deutlich verfehlt, auch eine Besserung scheint aktuell nicht in Sicht.

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs: Ein wichtiges Vorsorgeangebot

Gebärmutterhalskrebs zählt zu den häufigsten malignen Erkrankungen bei der Frau. Wie die Medizin mittlerweile zweifelsfrei feststellen konnte, sind in vielen Fällen die so genannten Human Papillomaviren für den Ausbruch dieser tumorösen Veränderungen verantwortlich. Doch vor einer Infektion mit genau diesem Erreger kann man sich dank einer Impfung präventiv schützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung des Gebärmutterhalskrebses leisten.

Baby mit Daumen im Mund

Neue Impfempfehlungen der STIKO

Kinder sollen besser vor Brechdurchfall und Grippe geschützt werden. Und: Eine Auffrischimpfung gegen Hepatitis B ist bei Kindern und Jugendlichen nicht notwendig.

Ein Kind bei einer Schutzimpfung.

Mögliche Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Einfach impfen und gegen viele Krankheiten geschützt sein? Vor allem Eltern stehen Impfungen bei ihren Kindern skeptisch gegenüber, die Angst vor Nebenwirkungen ist weit verbreitet.

Mund- und Nasenschutz bei der Influenza.

Impfung gegen Influenza

Influenzaviren verursachen die häufige Atemwegserkrankung – die „Grippe“. Mit der Grippe können sich Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere anstecken.

Ein kleines Kind wird geimpft.

6-fach-Impfung

Mit einer Spritze wird das Kind vor sechs Krankheiten geschützt: Vor Diphtherie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Tetanus, Hepatitis B und invasiven Hib-Infektionen. Die Impfung findet sechs Mal statt.