Unterschätzte Gefahr für Kinder: ungesicherte Gartentore

Die warme Jahreszeit ist wie geschaffen für einen Aufenthalt im Garten. Damit Kinder im Garten gefahrlos spielen und toben können, sollten einige Sicherheitsregeln beachtet werden. Ein kinderfreundlicher Garten darf weder einen ungeschützten Gartenteich noch giftige Pflanzen oder ein ungesichertes Gartentor enthalten.
pixabay.com | klickblick

Gefahrenquellen im Garten beseitigen

Obwohl die meisten Eltern viel Zeit in die kindgerechte Ausstattung von Garten und Terrasse investieren, werden manche Gefahren übersehen. Da Kinder gerne klettern, müssen morsche Äste und Zweige von Bäumen hinsichtlich ihrer Stabilität überprüft und rechtzeitig entfernt werden, bevor es zu Unfällen durch Stürze kommt. Zur Überprüfung ist das Frühjahr ideal, bevor die Kinder wieder im Freien spielen. Damit der Nachwuchs in einem unbeobachteten Moment nicht aus dem Garten auf die Straße läuft, sollte das Grundstück umzäunt und mit einem verschließbaren Gartentor ausgestattet werden, das grundsätzlich verschlossen sein sollte. Der Zaun muss hoch genug sein, um auch größere Kinder von einem Kletter-Experiment abzuhalten. Undichte Stellen im Zaun können durch eine regelmäßige Überprüfung auf Löcher, Holzsplitter oder spitze Metallteile entdeckt und umgehend repariert werden. Geeignete Kindersicherungen gibt es auch für Gartentore. Spezialist für Sicherheitstechnik ist der örtliche Schlüsseldienst, dessen erfahrene Mitarbeiter umfassend über geeignete Sicherheitsmaßnahmen beraten und auch die Installierung sicherheitstechnischer Maßnahmen übernehmen. Ein zuverlässiger Schlüsseldienst in der näheren Umgebung, der rund um die Uhr erreichbar ist und bei Schlüsselverlust oder -Diebstahl verschlossene Türen öffnet, findet sich auch auf notprofi.de. Außer einem gut gesicherten Gartentor hat auch die Höhe des Gartenzauns einen hohen Einfluss auf die Sicherheit der Kinder im Garten.

Welche Gartenzäune bieten Kindern genügend Sicherheit?

Die Mindesthöhe für einen Zaun beträgt circa 1 Meter. Bewährt haben sich vor allem Stabgitterzäune, die mindestens 1,40 Meter hoch sind. Die Zäune dürfen allerdings keine überstehenden Enden haben, da sich Kinder sonst leicht verletzen können. Um Stichverletzungen zu verhindern, können überstehende Enden nach unten gedreht werden, bis sie bodennah enden. Einstabmatten- sowie Doppelstabmattenzäune sind am besten geeignet, um das Aufsteigen und Überklettern zu erschweren, während Zäune mit besteigbaren Querriegeln eher ungeeignet sind und Kinder nicht von einem Kletterversuch abhalten. Wenn bereits ein Zaun mit besteigbarem Querriegel vorhanden ist, sollten diese an der abgewandten Seite angebracht sein. Ein Gartenzaun mit leiterähnlicher Gestaltung macht Kindern Spaß und wird als Aufforderung zum Klettern betrachtet, weshalb auf diese Zäune lieber verzichtet sollte. Die Stab- und Lattenabstände bei Zäunen dürfen bei Schulkindern höchstens 11 Zentimeter, bei aktiven Kleinkindern sogar maximal 9 Zentimeter betragen, damit der Nachwuchs seinen Kopf nicht durchstecken kann. Als nicht sicher für Kinder werden Zäune mit nach oben offenen Spalten eingestuft, da diese als Halsfangstellen gelten. Verletzungsgefahren stellen vor allem scharfkantige, spitze oder hervorspringende Zaunelemente dar. Beim Zaunkauf sollte die Sicherheit der Kinder im Mittelpunkt stehen und Vorrang vor dem optischen Erscheinungsbild des Gartenzauns haben. Ein Gartenzaun muss über ein Höchstmaß an Stabilität verfügen, um Kindern Sicherheit zu bieten und bei einem Einbruchsversuch weder durchtrennt noch zerstört zu werden. Gartentore sollten kindersicher sein und gleichzeitig vor Einbruchsversuchen schützen. Zur Sicherung eines Gartentors stehen unterschiedliche Alternativen zur Verfügung.

Dicht wachsende Hecke für Kinder ungeeignet

In der Regel bestehen Gartentore aus Holz, Metall oder Kunststoff. Die größte Sicherheit und Stabilität weisen Tore aus Metall auf. Aufgrund ihrer Natürlichkeit und der Verwendung des ökologisch wertvollen Werkstoffs Holz sind robuste Gartentore aus Holz besonders beliebt. Kunststoff-Gartentore sind flexibel und pflegeleicht. Um zu verhindern, dass Kinder auf die Straße gelangen, sollte das Gartentor mindestens mit einem Vorhängeschloss gesichert werden. Zu den speziell für die Sicherung von Gartentoren entwickelten Schlössern zählen die sogenannten Aufschraubschlösser, die allerdings gegen Einbruchsversuche nur einen geringen Schutzeffekt aufweisen. Fest verankerte Einsteckschlösser wie die Rohrrahmenschlösser werden hauptsächlich für Metalltore verwendet. Aufgrund ihrer stabilen Bauart gelten sie bei der Sicherung des Gartentors als sehr zuverlässig. Die bei älteren Gartentoren verbauten Kastenschlösser können sehr leicht geknackt werden und sollten deshalb gegen moderne Sicherheitsschlösser ausgetauscht werden. Eine dicht wachsende Hecke hindert Kinder nicht am selbstständigen Verlassen des Gartens. Eine Lücke ist schnell gefunden, durch die der Nachwuchs dann ins Freie krabbelt. Ein stabiler Zaun ist deshalb der bessere Schutz. Große Hecken und Büsche im Garten werden von Kindern gern für Versteckspiele genutzt. Einbrecher machen sich den Schutz größerer Büsche ebenfalls zunutze, um ungestört auf das Grundstück zu gelangen. Kleinere Bepflanzungen sehen nicht nur optisch besser aus, sondern bieten auch mehr Sicherheit im Garten.