Ferienregion Barnim

Im Barnim kann man auf vielerlei Wegen wandeln. Neben einer abwechslungsreichen Landschaft mit vielen Seen und seltenden Tieren, gibt es auch viel Geschichtliches zu entdecken.

Barnimer Landschaft – Natur pur

Der Landkreis Barnim befindet sich ca. 30 km nordöstlich von Berlin im Bundesland Brandenburg. Große Teile des Barnims befinden sich im Biosphärenreservat Schorfheide – Chorin, rund 19 Prozent sind Naturschutzgebiete. Hier können seltene und auch geschützte Vogelarten wie Schrei – und Seeadler, Eisvögel, Schwarzstörche und Graureiher beobachtet werden. Auch Biber sind hier und da anzutreffen.

Aber nicht nur Tiere gibt es zu sehen, auch auf geschichtlichen Pfaden kann man wandeln. Folgen Sie den Spuren des am besten erhaltenen Urstromtals Deutschlands oder entdecken Sie das im 13. Jhd. erbaute Kloster Chorin. Auch das Glasmachermuseum in Neugrimnitz, Feldsteinkirchen entlang der Märkischen Eiszeitstraße, der Aussichtspunkt Bioramaturm bei Joachimsthal oder das Schifffahrtsmuseum in Oderberg an der Alten Oder sind einige der interessanten Sehenswürdigkeiten. Am nordwestlichen Rand der Schorfheide liegt das älteste Holzschuhmacherdorf Deutschlands in Friedrichswalde. Hier wurde bis in die 50- ziger Jahre des 20. Jahrhunderts produziert, dieses Handwerk soll in einer Schauwerkstatt wieder aufleben.

Eine abwechslungsreiche Landschaft, die nicht nur flach sondern auch recht hügelig sein kann, gibt es im Barnim entdecken. Kiefernwäldern, aber auch Mischwälder laden zu jeder Jahreszeit zu einem Spaziergang und zu einer Wanderung ein. In ihnen verstecken sich verschiedene Moore und ca. 230 Seen. Die größten Seen sind der Parsteiner See, der Grimnitzsee und der Werbellinsee, welche im Sommer viel Badespaß bieten.

Auch der Finowkanal, genannt das märkische Wuppertal, die älteste noch befahrbare Wasserstraße Deutschlands und das am Oder – Havel – Kanal befindliche Schiffshebewerk Niederfinow liegen im Barnim.

Mitten im Naturschutzgebiet Nonnenfließ – Schwärze befindet sich der beste Kleintierzoo Deutschlands. Auf einer Fläche von 13 Hektar sind hier ca. 1.400 Tiere aus 5 Kontinenten in 140 Formen zu Hause.
Den wilden Tieren ganz nah ist man im Wildpark Schorfheide. Beobachten Sie Wölfe, Elche, Wildschweine, Fischotter oder Wildpferde in der freien Natur.

Wanderungen durch die schöne und sehenswerte Natur mit zahlreichen Wild- und Vogelarten, seltenen Pflanzen und großen Bäumen lassen sich entdecken. Viele Wander- und Wasserwanderwege lassen sich ohne große Erschwernisse bewältigen.

Den Barnim erleben

Suchen Sie das verschwundene Nonnenkloster, finden Sie die Moorgeister oder entdecken Sie große Steine der letzten Eiszeit! Geführte Wanderungen und Radtouren durch den Barnim für Groß und Klein bietet der Landschaftsführer Hans-Jürgen Müller an. Während seinen Führungen erfahren Sie Wissenwertes, Geschichtliches und Spannendes rund um das Eberswalder Urstromtal, Eiszeit, Seen und Naturereignissen.

Erfahren Sie mehr unter: www.barnim-erleben.de

Die Entstehung des Barnim

Der heutige Barnim entstand in seiner jetzigen Form während der Weichseleiszeit vor rund 15.000 Jahren. Besonders ausgeprägt wurde das Eberswalder Urstromtal mit seiner glazialen Serie (Urstromtal, Grundmoräne, Endmoräne, Sander sowie Rinnen – und Zungenbeckenseen).

Der Barnim ist ein altes Kulturland, welches schon unmittelbar nach Beendigung der Eiszeit besiedelt wurde. Nach der Klimaerwärmung und dem Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht, sowie Vorratswirtschaft in der jüngeren Steinzeit vor 6.000 Jahren wurde das Gebiet besiedelt. Vor ca. 2.500 Jahren bildeten sich die Germanen als eigenständig heraus. Im Zuge der Völkerwanderung jedoch verließen sie die Region wieder.

Ab dem 6. Jahrhundert siedelten nachweislich slawische Stämme im Barnim. Sie lebten an Seen und Flüssen. Die Barnimer Hochfläche jedoch blieb menschenleer. Neben den Slawen spielten vor allem die Askanier und Kolonisten aus preußischer Zeit eine wichtige Rolle bei der Besiedelung des Landes Brandenburg und auch des Barnim. Zeugnisse jener Zeit wie Feldsteinkirchen, aber auch Klöster und der Finowkanal (auch märkisches Wuppertal genannt) zählen zum kulturellen Erbe.

Es gibt viel in der Landschaft zu entdecken. So ist nur sehr wenig bekannt von den nahezu 230 Seen mit einer Gesamtwasserfläche von 9040 ha und über 2000 Kleingewässern und Mooren, sowie ausgedehnten Waldflächen. Seltene Pflanzen wie das Knabenkraut oder das Bachneunauge sind im Barnim zu finden.

Den Barnim erleben

Suchen Sie das verschwundene Nonnenkloster, finden Sie die Moorgeister oder entdecken Sie große Steine der letzten Eiszeit! Geführte Wanderungen und Radtouren durch den Barnim für Groß und Klein bietet der Landschaftsführer Hans-Jürgen Müller an. Während seinen Führungen erfahren Sie Wissenwertes, Geschichtliches und Spannendes rund um das Eberswalder Urstromtal, Eiszeit, Seen und Naturereignissen.

Erfahren Sie mehr unter: www.barnim-erleben.de

Barnims bekannte und unbekannte Seen

Der Barnim besitzt, nach der Weichseleiszeit vor 15 000 Jahren entstanden, im Kerngebiet ca. 230 Seen mit einer Gesamtwasserfläche von 9040 ha und über 2000 Kleingewässern und Mooren. Vor allem sind Zungenbecken – und Rinnenseen zu entdecken. Aber auch Kesselseen, die weder Zu – noch Abfluss haben und die aus Todeisblöcken der letzten Eiszeit in einem lang andauernden Abschmelzungsprozess entstanden sind, findet man vor Ort.

Die bekanntesten Seen sind der Werbellinsee mit einer maximalen Wassertiefe von rund 60m – ein Rinnensee, der Grimnitzsee – als Zungenbeckensee und der wasserflächenmäßig größte See mit 1085 ha – der Parsteiner See. Aber auch rund um Wandlitz finden Erholungssuchende mit dem Rahmer See, dem Stolzenhagener See und dem Wandlitzsee gleich drei Angebote. Und nicht weit davon entfernt ruht der Liepnitzsee mit seinem Werder, welchen man zum Baden mit einer kleinen Fähre erreicht.

Es gibt aber noch viel mehr interessante Seen zu entdecken. Außer den bekannteren Seen gibt es viele kleine Waldseen, die man oft nur zu Fuß oder per Rad erreichen kann. Für diese Mühe kann man sich aber mit einem Sprung in das erfrischende Nass belohnen. Ob in einem Strandbad oder an einer Abseits gelegenen Badebucht, nutzen Sie den Sommer und erkunden Sie unsere Barnimer Seen. Auf dem Werbellinsee können sie aber auch mit der Fahrgastschifffahrt Wiedenhöft den See entdecken. Da die meisten größeren Seen auch als Badeseen genutzt werden, unterliegen alle den ständigen Kontrollen zur Überprüfung ihres Zustandes und Sauberkeitsgrades. Sie haben eine ständig sehr gute Wasserqualität. Viel können natürlich die Besucher selbst zur Sauberkeit am und im Badesee beitragen.

Den Barnim erleben

Suchen Sie das verschwundene Nonnenkloster, finden Sie die Moorgeister oder entdecken Sie große Steine der letzten Eiszeit! Geführte Wanderungen und Radtouren durch den Barnim für Groß und Klein bietet der Landschaftsführer Hans-Jürgen Müller an. Während seinen Führungen erfahren Sie Wissenwertes, Geschichtliches und Spannendes rund um das Eberswalder Urstromtal, Eiszeit, Seen und Naturereignissen.

Erfahren Sie mehr unter: www.barnim-erleben.de