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Masern aktuell – Warum impfen wichtig ist!
„Sauklaue“ auf dem Vormarsch: Lehrer beklagen mangelnde Schönschrift
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„Sauklaue“ auf dem Vormarsch: Lehrer beklagen mangelnde Schönschrift

Schönschreiben will gelernt sein! Doch leider mangelt es in Deutschlands Schulen genau an dieser Kompetenz. Zumindest besagt dies das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Lehrerverbands unter den hiesigen Pädagogen.
Krieg und Flucht erklären
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Krieg und Flucht erklären

Es sind Bilder, die die Berichterstattung in den Medien schon seit einigen Wochen und Monaten prägen: die von Flüchtlingen, die vor Krieg und Armut fliehen und in Europa ein besseres Leben suchen. Und diese Nachrichten, die schon Erwachsene häufig fassungslos zurücklassen, wirken auch auf die Kleinsten.
UNESCO verfehlt Bildungsziel: Kaum Grundschulangebote in Entwicklungsländern
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UNESCO verfehlt Bildungsziel: Kaum Grundschulangebote in Entwicklungsländern

Im Rahmen der im Jahr 2000 in Dakar stattgefundenen UNESCO-Konferenz wurde eine Bildungsgleichberechtigung für alle Kinder dieser Welt angestrebt, ein Ziel, welches in 15 Jahren, also 2015, erreicht sein sollte. Nun wurde überprüft, inwieweit man seinem Vorhaben gerecht werden konnte und musste dabei leider feststellen, dass aus dem Ziel eher eine Vision geworden ist.
Kinderehe: Zahl betroffener Mädchen erschreckend hoch
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Kinderehe: Zahl betroffener Mädchen erschreckend hoch

Emanzipation ist noch nicht überall angekommen. Gerade in Entwicklungsländern führt der Weg vieler junger Mädchen in die Kinderehe, die ihnen nicht nur ihre menschenrechtlichen Chancen raubt, sondern auch zur echten Gesundheitsgefahr werden kann.
Petition für Kinderrechtsvertretung im Deutschen Bundestag
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Petition für Kinderrechtsvertretung im Deutschen Bundestag

Deutschland ist ein Land, in dem die Interessen von Kindern nicht ausreichend vertreten werden. Zumindest prangern dies die Vereinten Nationen an. Erst 2014 wurde die mangelnde Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Bundesgebiet kritisiert. Damit soll nun Schluss sein, zumindest nach den Vorstellungen von Kinderrechtsvertretern, die eigens eine Petition initiiert haben, die für die Einrichtung eines unabhängigen Kinderbeauftragten im Deutschen Bundestag plädiert.
Gesundheits-Check: Vorsorgeuntersuchungen ab 35 Jahre
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Gesundheits-Check: Vorsorgeuntersuchungen ab 35 Jahre

Männer und Frauen haben nach Vollendung ihres 35. Lebensjahres alle zwei Jahre Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen.

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(10.12.2014) Winterstress für die Kinderhaut

Wie die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern im Winter geschützt wird

Die Haut eines Babys ist bis zu fünfmal dünner als die eines Erwachsenen, die Talgdrüsen arbeiten noch nicht auf Hochtouren. Kinder und Säuglinge brauchen bei winterlicher Kälte eine fettreiche Creme. “Vor allem Babys, die viel draußen sind und im Kinderwagen schlafen, sollten damit eingecremt werden”, rät Dr. med. Christina Schnopp aus München im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Sie empfiehlt eine so genannte Cold Cream (Kälteschutzcreme) bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter. Ältere Kinder bewegen sich viel, dadurch sei ihre Haut gut durchblutet und weniger gefährdet, so die Hautärztin. Eine Extraschicht Kälteschutz schadet trotzdem nicht. Man cremt sie ein, bis die Haut glänzt, besonders sorgfältig um Mund und Nase, wo Speichel oder eine triefende Nase immer wieder für Feuchtigkeit sorgen.

Quelle: Baby und Familie


(07.12.2014) Fieber immer behandeln?

Wann beim Fieber von Babys und Kleinkindern ein Arztbesuch nötig ist

Ein Baby im Alter von ein oder zwei Monaten mit einer Temperatur von 38 Grad und mehr, muss auf jeden Fall zum Arzt. “Fieber ist bei den ganz Kleinen meist das einzige Zeichen einer Infektion”, erklärt Prof. Dr. med. Johannes Liese, Leiter der Pädiatrischen Infektiologie und Immunologie an der Universitätskinderklinik Würzburg, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Bei älteren Babys und Kleinkindern sollte der Allgemeinzustand über den Arzt-Besuch entscheiden. “Einen definitiven Wert gibt es da nicht”, so Liese. Ist das Kind verändert, besonders ruhig oder gar abwesend oder steigt das Fieber auf 40 Grad heißt es: Ab zum Arzt. Gleiches gilt, wenn das Fieber länger als einen Tag dauert, das Kind Symptome wie Kopfweh hat, nicht genügend trinkt, sich sehr schlapp fühlt oder einen Fieberkrampf erleidet. Liese rät, bei Fieber ab 40 Grad dieses mit Ibuprofen oder Paracetamol zu senken.

Quelle: Baby und Familie


(03.12.2014) Eis-Regeln für Kinder

Zugefrorene Gewässer locken zum Spielen – was Kinder wissen sollten

Damit das Schlittern und Gleiten auf zugefrorenen Seen und Wasserläufen nicht zur Gefahr wird, sollten schon Kleine ein paar wichtige Eisregeln kennen. Das Apothekenmagazin “Baby und Familie” hat folgende Tipps vom DLRG zusammengefasst: Gehe nur mit Erwachsenen aufs Eis! Betritt das Eis erst, wenn es freigegeben ist. Erkundige dich zuvor. Seen müssen eine Eisdecke von mindestens 15 Zentimetern, Flüsse von 20 Zentimetern haben. Verlasse das Eis sofort, falls du es knistern und knacken hörst. Falls du einzubrechen drohst, lege dich hin, robbe vorsichtig zum Ufer. Renne nicht auf das Eis, wenn jemand eingebrochen ist. Bitte einen Erwachsenen um Hilfe und ruf die Feuerwehr. Die Nummer steht in deinem Gesicht: 112 – 1 Mund, 1 Nase, 2 Augen.

Quelle: Baby und Familie


(30.11.2014) Die zwei Gesichter der Rohmilch

Sie kann vor Krankheiten schützen und andere auslösen – was Experten empfehlen

Kuhmilch, frisch vom Bauernhof, kann bestimmten Infekten vorbeugen, fanden Forscher jetzt heraus. Kinder, die im ersten Lebensjahr Rohmilch trinken, haben ein geringeres Risiko für Atemwegsinfekte, Durchfall, Fieber und Mittelohrentzündungen. “Wir vermuten, dass bestimmte Proteine in der Milch, die sogenannten Immunglobuline, das Immunsystem stärken”, erklärt Dr. Georg Loss, Allergologe am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Und warum dann trotzdem die Warnung vor Rohmilch? “Sie kann gefährliche Krankheitserreger, zum Beispiel Listerien, enthalten. Das Risiko, sich mit schweren Krankheiten zu infizieren, ist zu groß”, so Loss. Sein Ziel: “Wir regen neue schonende Produktionsverfahren an, damit die guten Inhaltsstoffe erhalten bleiben.”

Quelle: Baby und Familie


(28.11.2014) Pille & Co. als Kassenleistung?

Umfrage: In der Frage, ob die Kosten für Verhütung übernommen werden sollten, halten sich Befürworter und Gegner die Waage

Verhütung gibt es meist nicht umsonst. Ob die Krankenkassen grundsätzlich alle Kosten dafür übernehmen sollten, darüber ist die Meinung der Bundesbürger zweigeteilt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins “Baby und Familie”. 51,2 Prozent der Befragten lehnen dies ab, während es 48,8 Prozent befürworten. Die Haltung zur Frage, ob Krankenkassen Verhütungsmittel zahlen sollten oder nicht, ist stark vom Alter abhängig. Mit 35,2 Prozent wenig Unterstützer hat die Forderung nach einer Kostenübernahme in der Altersklasse 70 plus, mit 59,3 Prozent besonders viele bei den Unter-30-Jährigen. Insgesamt sehr gering ist mit 2,8 Prozent der Anteil derjenigen Umfrageteilnehmer, die sich aus finanziellen Gründen Verhütungsmittel nicht leisten können.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins “Baby und Familie”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.053 Frauen und Männer ab 16 Jahren.


(28.11.2014) Viel zu süße Kindheit

Deutsche Kinder essen im Schnitt fünfmal mehr Zucker pro Tag als die WHO empfiehlt

Die Kinder in Deutschland sind Spitzenreiter beim Konsum von Süßigkeiten, Limonaden, gezuckerten Frühstücksflocken, gesüßten Joghurts und so weiter. Erstaunliche 114 Gramm Zucker nehmen sie im Schnitt pro Tag zu sich, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das habe eine europäische Studie ergeben, die den Zuckerkonsum von rund 9500 Zwei- bis Neunjährigen untersuchte. Zu viel Zucker in der Kindheit erhöht das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herzkrankheiten. Neunjährigen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als circa 23 Gramm Zucker pro Tag.

Quelle: Apotheken Umschau


(19.11.2014) Sicherheit geht vor: Keine Muttermilch von privaten Börsen

Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys. Auch die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA) plädiert für das Stillen, weil es sich nicht nur in vielerlei Hinsicht positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, sondern auch bei allergiegefährdeten Kindern das Risiko für Asthma und Neurodermitis senkt. Mütter, bei denen das Stillen nicht klappt oder deren Milch nicht ausreicht, sollten auf wissenschaftlich geprüfte HA- Nahrung zurückgreifen. Von gespendeter Muttermilch, die beispielsweise über private Milchbörsen im Internet angeboten wird, rät die DHA ab.

Muttermilch ist die gesündeste Nahrung für Säuglinge. Sie ist in ihrer Zusammensetzung optimal auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt und enthält alles, was der Säugling für eine gesunde Entwicklung braucht. Darüber hinaus ist das Milcheiweiß in Muttermilch arteigen, also menschliches Eiweiß, und löst daher keine Allergien aus. Somit ist das Stillen gerade für Kinder mit erblicher Vorbelastung durch Allergien in der Familie eine wichtige Maßnahme, um späteren allergischen Erkrankungen vorzubeugen.

Muttermilch um jeden Preis?

Dennoch sollte der Wunsch, seinem Kind Muttermilch zu bieten, nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Mütter, deren eigene Milch nicht ausreicht, sollten daher  auf keinen Fall gespendete Muttermilch von privaten Börsen beziehen. Dieser zumeist über das Internet betriebene Service ist zwar gut gemeint, birgt aber große Risiken1,2. Die Börsen arbeiten auf Vertrauensbasis – eine Garantie für gesundheitlich unbedenkliche und hygienisch einwandfreie Muttermilch gibt es nicht. „Wer nicht stillen kann oder zu wenig Milch hat, sollte auf Nummer sicher gehen und auf moderne Säuglingsnahrung zurückgreifen“, rät Erhard Hackler, Vorstand der DHA. „Diese kommt der Muttermilch in ihrer Wirkung schon sehr nah. Für allergisch vorbelastete Kinder ist hypoallergene Säuglingsnahrung (HA), die ihre allergievorbeugende Wirkung in wissenschaftlichen Studien bewiesen hat, die einzig sichere Alternative zur Muttermilch.“

Eine gute und sichere Idee: Milchbanken an Kliniken

Ganz anders als bei den privaten Milchbörsen stellt sich die Situation an Frauenmilchbanken dar, die von Kinderkliniken betrieben werden. In Deutschland gibt es derzeit dreizehn solcher Abgabestellen für Muttermilchspenden. Die gespendete Milch wird dort nach strengen Kriterien ausgewählt und sorgfältig untersucht. Meist wird sie für kranke Babys oder Frühchen verwendet, die in besonders hohem Maße von den wertvollen Eigenschaften der Muttermilch profitieren. Frauen, die ihre überschüssige Milch spenden möchten, sollten sich von ihrem Frauenarzt über die Möglichkeit der Abgabe an eine Frauenmilchbank beraten lassen.

Ausführliche Informationen zum Einfluss der Ernährung von Säuglingen auf das spätere Allergierisiko bietet die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. im Internet unter www.dha-allergien-vorbeugen.de. Die Adressen der in Deutschland etablierten Frauenmilchbanken finden Interessierte unter www.europeanmilkbanking.com/germany.html.

Quellen:
(1) „Gesundheitliche Risiken des privaten Austauschs von Muttermilch“, Stellungnahme der Nationalen Stillkommission vom 18. Februar 2014, Bundesinstitut für Risikobewertung, www.bfr.bund.de
(2) „Muttermilch per Online-Bestellung: Hohes Risiko für den Säugling“, 01.02.2014, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin


(13.11.2014) Ohrentropfen sollen körperwarm sein

Wie kleinen Kindern Ohrentropfen richtig verabreicht werden

Es kommt recht häufig vor, dass kleine Kinder Ohrentropfen benötigen. Dabei sind folgende Tricks aus dem Apothekenmagazin “Baby und Familie” hilfreich: Zuerst die Tropfen in der Hand oder Hosentasche anwärmen, denn kalte Tropfen können einen Schwindel auslösen, übrigens auch bei Erwachsenen. Legen Sie das Kind seitlich auf den Schoß mit einem kleinen Handtuch unter dem Kopf. Indem Sie die Ohrmuschel nach hinten und unten ziehen, streckt sich der Gehörgang und Sie können die Tropfen mit der Pipette oder Tropfhilfe hineingeben. Danach das Kind noch etwas liegen lassen, damit das Mittel nicht wieder heraus läuft. Steht wegen Ohrenschmerzen allerdings ein Termin beim Arzt an, vorher keine Tropfen geben, denn sonst kann er das Trommelfell nicht mehr beurteilen.

Quelle: Baby und Familie


(03.11.2014) Winter-Kinder sind früher mobil

Im Winter geborene Kinder lernen früher krabbeln als Sommer-Kinder

Kleine Krabbel-Meister kommen im Winter und Frühling auf die Welt, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Babys, die in diesem Zeitraum geboren werden, beginnen im Schnitt mit 30 Wochen zu krabbeln, Sommer- und Herbst-Geborene erst mit etwa 35 Wochen, habe eine Studie der israelischen Universität Haifa ergeben.

Der Jahreszeiteneffekt zeigte sich auch in Studien aus den USA und Japan. Ein Grund für den frühen Krabbelstart könne die Kleidung sein, so die Experten. Winter-Babys erreichen im Sommer das Krabbelalter, sind luftiger angezogen und kommen so leichter vorwärts. Tipp: Krabbelanfängern im Winter zu Hause viele Gelegenheiten ohne dicke Hosen lassen.

Quelle: Baby und Familie


(24.10.2014) Bewegte Geburt

Gebären in Rückenlage ist immer noch die Regel – warum es besser wäre, sich dabei viel zu bewegen

Drei von vier Frauen bringen ihr Kind in Rückenlage zur Welt. Das ist alles andere als ideal, findet die Hebamme Christiane Schwarz, die auch Dozentin an der Medizinischen Hochschule Hannover ist. “In dieser Position kann sich das Becken nicht bewegen, und der Geburtskanal ist enger”, erklärt sie im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. “Deshalb hat die Frau mehr Schmerzen, und die Geburt dauert im Vergleich auch länger.”

Ihr Rat: Die Frau soll sich bewegen, also herumlaufen und verschiedene Stellungen einnehmen. “So kann sie mit dem Schmerz am besten umgehen”, sagt Schwarz. Auch wenn viele Frauen es so in Geburtsvorbereitungskursen lernen, vergessen sie es in der anstrengenden Situation vor der Geburt oft, und in den Kliniken fehlt es meist an Personal, das sie dann dazu anleiten könnte. “Es hilft sehr, wenn die Frau zur Geburt jemanden mitbringt, der sie immer wieder zur Bewegung und zum Positionswechsel ermutigt”, schlägt die Hebamme vor.

Quelle: Baby und Familie


(21.10.2014) Mit Helm zum runden Kopf?

Experten streiten, wie Kleinkinder mit Kopfverformungen behandelt werden sollten

Manche Babys kommen bereits mit einer Kopfverformung zur Welt: Ihre Schädelhälften sind verschoben, oder der Hinterkopf ist platt. “Die Mehrzahl der Schädelasymmetrien verschwindet von alleine”, sagt Privatdozent Dr. med. Peter Borusiak, der das Sozialpädiatrische Zentrum am HELIOS Klinikum Wuppertal leitet, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Unterschiedliche Liegepositionen des Kindes seien geeignet, die Asymmetrie zu korrigieren. Von einem extra angepassten Helm, der den Kopf in die richtige Form bringen soll, rät er ab. Studien hätten keinen Vorteil nachweisen können. Aber unter Experten gibt es Streit über die Methode. Harald Lochbihler, Leiter der Helmsprechstunde am Klinikum Augsburg, hält die Behandlung in schweren Fällen für angebracht und erfolgreich. Lebensnotwendig sei die Behandlung jedoch nicht. Er rät Eltern, in den ersten fünf Monaten intensiv Lagerungsmaßnahmen und Physiotherapie anzuwenden. Bleibt das ohne Erfolg, könne die Helm-Therapie helfen.

Quelle: Baby und Familie


(10.09.2014) Stillpause am Arbeitsplatz

Welche Rechte junge Mütter haben, die schon wieder arbeiten, während sie noch stillen

Arbeiten und ein Baby stillen – das ist in Deutschland gesetzlich geregelt. “Das Mutterschutzgesetz schreibt vor, dass Frauen mindestens zweimal täglich eine halbe oder einmal täglich eine Stunde extra Zeit bekommen – zum Stillen oder zum Abpumpen”, erklärt die Ärztin Elien Rouw aus Bühl, die in der Nationalen Stillkommission die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen vertritt, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Den Müttern steht ein geeigneter Raum fürs Stillen oder Abpumpen zu, der nicht die Toilette sein darf. Die meisten stillenden Frauen, die bereits wieder arbeiten, pumpen ab, weil es zu aufwendig ist, zum Kind zu fahren oder es zum Arbeitsplatz zu holen. Das Abpumpen sollte aber beim Wiedereinstieg in den Job schon beherrscht werden. “Bitte nicht erst zwei Tage vor Arbeitsstart das erste Mal die Milchpumpe zur Hand nehmen”, rät Elien Rouw. Sie rät auch, einen Vorrat anzulegen. Ebenfalls wichtig: Das Baby rechtzeitig an die Person gewöhnen, das ihm dann das Fläschchen gibt.

Quelle: Baby und Familie


(08.09.2014) Gepflegte Milchzähne – Umfrage: Eltern achten in Deutschland gewissenhaft auf die Zahnpflege ihrer Kinder

Die Zahnpflege ihrer Kinder wird bei Eltern in Deutschland groß geschrieben. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins “Baby und Familie” zufolge liegt nahezu allen Vätern und Müttern dieses Thema sehr am Herzen (91,8 %). Neun von zehn der befragten Eltern mit Kindern bis 15 Jahre (89,2 %) gehen regelmäßig und mindestens einmal im Jahr mit ihrem Nachwuchs zum Zahnarzt.

Mehr als drei Viertel (82,7 %) achten darauf, dass die Kinder ihre Zähne mindestens zwei Mal täglich putzen. Viele haben dabei mit der Zahnpflege sofort mit Erscheinen des ersten Zahnes begonnen (70,8 %). Allerdings räumt ein Viertel der Väter und Mütter (24,1 %) auch ein, dass das Zähneputzen zuhause oft ein Streitthema ist. Doch in punkto Zahnpflege bleiben die meisten Eltern konsequent: Nur sechs Prozent (6,0 %) sind der Meinung, die Milchzähne bräuchten eigentlich keine besondere Pflege, da sie ja nur wenige Jahre halten müssen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins “Baby und Familie”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 433 Frauen und Männern mit (eigenen) Kindern bis 15 Jahre im Haushalt.


(29.08.2014) ÖKO-TEST Kindersicherungen

Treppen- und Türschutzgitter, Ecken-, Herd- und Steckdosenschutz sowie Schrank- und Schubladensicherungen sollen Kinder vor Unfällen schützen. Doch einige erfüllen ihre Aufgabe nicht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST. Zudem sind viele Produkte mit giftigen Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet.

Der aktuelle Test in der neuen September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins bringt die Schwächen einiger Kindersicherungen ans Licht: Ein Treppen- und Türschutz beispielsweise erwies sich aus Sicht von ÖKO-TEST als nicht verkehrsfähig, weil die Prüfer im Labor mit etwas Druck eine Hüftschablone relativ einfach durch die Zwischenräume schieben konnten. Laut der Norm für Kinderschutzgitter ist es jedoch erforderlich, dass Kleinkinder im Krabbelalter mit dem Rumpf nicht durch die Gitter kommen. Denn sonst könnte ihnen – im schlimmsten Fall – das Gitter am Hals die
Luft abdrücken.

Auch beim Herdschutz gibt es „ungenügende“ Produkte. Der Praxistest zeigte, dass bei zwei Produkten zu viel Abstand zwischen den Gittern ist. Eine Kinderhand passt hier leicht durch und kann an die Töpfe auf den vorderen Platten greifen und sich verbrennen.

Bei den Steckdosensicherungen sollten Eltern darauf achten, dass diese praktisch sind. Denn es gibt bei den Produkten erhebliche Unterschiede in der Handhabung. Bei dem Ikea-Modell benötigt man etwa teilweise viel Kraft, um die Sicherung aus der Steckdose zu ziehen.

Ärgerlich ist auch die Schadstoffbelastung einiger Kindersicherungen, gerade weil viele auf Kopfhöhe der Kleinen angebracht werden und diese geradezu einladen, daran zu lutschen. ÖKO-TEST kritisiert unter anderem hohe Belastungen mit dem giftigen Schwermetall Cadmium, Weichmachern und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK).

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 29. August 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.


(29.08.2014) ÖKO-TEST Kinderregenjacken

Für die aktuelle September-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST-Magazin nicht nur wissen, welche Schadstoffe in Kinderregenjacken stecken, sondern ließ auch die Materialeigenschaften wie Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit im Labor untersuchen. Das Ergebnis: Leider sind die Produkte immer noch stark belastet. Wenigstens im Praxistest zeigten sich einige von einer besseren Seite.

Die Liste der Schadstoffe, die in Kinderregenjacken stecken, ist lang: In allen Produkten, die ÖKO-TEST ins Labor geschickt hat, waren polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zu finden, von denen einige krebserzeugend sind und über Haut sowie Atemwege in den Organismus gelangen. Fast alle Jacken enthalten zudem phosphor-organische Verbindungen, die in Kunststoffen als Weichmacher und Flammschutzmittel dienen. Sie stehen weit oben auf der Verdächtigen-liste krebserregender Substanzen und wirken im Körper als Nervengift. Die Etiketten der Jacken haben es ebenfalls in sich: Schwermetalle wie Cadmium, Chrom und Blei wurden teilweise in erhöhten Mengen nachgewiesen. Bei der Schadstoffanalyse vergibt ÖKO-TEST daher ausschließlich schlechte Bewertungen. Betrüblich für Eltern ist dabei, dass es die Textilindustrie trotz intensiver Forschung wohl auch nicht in absehbarer Zeit schafft, schadstofffreie Regenbekleidung
zu produzieren.

Wenigstens bringt der Praxistest erfreulichere Ergebnisse: Acht der insgesamt zwölf getesteten Regenjacken erwiesen sich als wasserdicht. Mittlerweile erwarten Verbraucher aber von Funktionstextilien auch, dass diese atmungsaktiv sind, damit die Kinder nicht nach zehn Minuten Spielen schweißgebadet sind. Hier erhielten nur zwei Jacken von der Testredaktion das Urteil „sehr gut“, neun Jacken sind in diesem Punkt dagegen „mangelhaft“.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 29. August 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.


(22.08.2014) Rückfall zu Schnuller und Windel

Was tun, wenn Kinder plötzlich in längst überwundene Verhaltensweisen zurückfallen?

Gelegentlich könnten Eltern verzweifeln. Ihr Kind scheint in seiner Entwicklung eine Riesenrolle rückwärts zu machen. Plötzlich muss wieder die Windel her, der Schnuller oder das Schmusetuch. Nervig, aber in der Regel ein vorübergehendes Problem, sagt Professorin Fabienne Becker-Stoll, Leiterin des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München.

Das Heilmittel gegen dieses sogenannte Regredieren: Liebe. “Die Kinder wollen Zuwendung, sehr viel Kontakt, der sie tröstet”, sagt Becker-Stoll im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.

Die Ursachen für die zeitweiligen Entwicklungsrückschritte können vielfältig sein: Vielleicht streiten die Eltern gerade häufig oder ein Geschwisterkind ist zur Welt gekommen. Womöglich gibt es mit dem besten Kumpel in der Kita Zoff, oder die schulischen Anforderungen zerren an den kindlichen Nerven. “Forschungen in verschiedenen Ländern zeigen, dass regredierendes Verhalten rasch wieder aufhört, wenn man sich dem Kind zuwendet”, erklärt die Expertin.

Quelle: Baby und Familie


(21.08.2014) Medizin: Babyglück vom Muttermund

Lange hielten Mediziner das Plazenta-Gewebe für keimfrei. Doch das stimmt nicht, wie das Magazin GEO in seiner Septemberausgabe berichtet. Offenbar gelangen Bakterien aus der Mundschleimhaut werdender Mütter über den Blutkreislauf in den Mutterkuchen.

Diese Mikrobenkulturen, so die Erkenntnis von Wissenschaftlern mehrerer Universitäten in den USA, sind sogar entscheidend für die Gesundheit des Babys nach dessen Geburt. Denn sie bestimmen auch die Zusammensetzung aller Mikroorganismen des Körpers beim späteren Kleinkind. Zudem entdeckten die Forscher, dass die Plazenta-Bakterien Einfluss auf die Schwangerschaftsdauer haben.

Bei Frauen mit normalem Verlauf fand sich ein anderer Mikroben-Mix als bei Frauen, die eine Frühgeburt hatten. Dies könnte auch erklären, warum etwa Mütter mit Zahnfleischentzündung häufiger Frühchen zur Welt bringen. Schlussfolgerung der Mediziner: Zähneputzen – vor allem während der Schwangerschaft!

Quelle: Magazin GEO