Sprachreisen für Kinder – was ist davon zu halten?

Dass es Kindern leichter fällt als Erwachsenen, eine Fremdsprache zu lernen, ist heute von der Wissenschaft vielfach belegt. Doch nicht nur das – Kinder lernen Fremdsprachen oft nahezu mühelos und beherrschen sie später intuitiver und fehlerfreier.
Sprachreisen für Kinder
Kind betrachtet Globuspixabay

Das scheint damit zusammenzuhängen, dass sich bei Kindern neuronale Netze im Gehirn schneller ausbilden als bei Erwachsenen. Doch funktioniert der Spracherwerb nur dann, wenn Kinder geeignete Sprachvorbilder sowie die Möglichkeit haben, selbst aktiv zu sprechen.

Nun haben leider nicht alle Kinder das Glück, zweisprachig aufzuwachsen, und viele Eltern wollen ihre Kinder in jungen Jahren nicht überfordern, beispielsweise indem sie sie in einen speziellen Förderunterricht schicken. Dennoch wünschen sich natürlich alle Eltern die bestmöglichen Zukunftsperspektiven für ihre Sprösslinge – und in einer rasant immer enger zusammenwachsenden Welt gehören vor allem perfekte Englischkenntnisse heute mehr denn je zum Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft.

Eine prima Alternative zum Förderunterricht sind Sprachreisen. Denn unter Muttersprachlern zu leben und so tagtäglich den Umgang mit einer Fremdsprache zu üben, ist unbestreitbar der beste Weg für einen schnellen und nachhaltigen Spracherwerb. Weil aber Minderjährige für gewöhnlich noch nicht unbegleitet in den Auslandsurlaub fahren dürfen, haben sich einige Sprachreisen-Veranstalter wie etwa Jürgen Matthes Sprachreisen ganz auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen spezialisiert.

Kinder brauchen eine perfekte Betreuung und viele Freizeitangebote

Die Veranstalter bieten Sprachreisen für Kinder mit Event-Charakter an und garantieren dabei eine reibungslose Organisation mit einer lückenlosen Rundumbetreuung ihrer Teilnehmer. Ziel ist es, dabei das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Diese Form der Sprachreisen kombiniert einen professionellen Sprachunterricht mit einem umfangreichen Freizeitprogramm, das sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet. So wird gewährleistet, dass jederzeit der Spaß im Vordergrund steht und sich der Sprachurlaub somit auch nach Urlaub anfühlt.

Das Freizeitprogramm ist in der Regel individuell gestaltbar. Die Veranstalter bieten eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten an, die von Betreuern und Organisatoren begleitet werden. Daneben gibt es Ausflüge, Workshops, Events und reichlich Sport. So lernen Kinder nicht nur eine Sprache, sondern entwickeln zugleich Gemeinschaftssinn, Sozialverhalten und Selbstvertrauen – wichtige Eigenschaften, um später einmal auf eigenen Beinen zu stehen.

Untergebracht werden die Teilnehmer für gewöhnlich bei Gastfamilien, die regelmäßig Sprachschüler bei sich aufnehmen. Alle Teilnehmer sollten also bereits ausreichende Fremdsprachenkenntnisse mitbringen, um sich im Alltag verständigen zu können. Gerade bei Sprachreisen nach England ist das meist unproblematisch, weil Englisch hierzulande vielfach bereits in der Grund- oder gar Vorschule unterrichtet wird.

Die Angebote sind seriös und der Lerneffekt oft riesengroß – dennoch lohnt sich ein Vergleich

Durch die tägliche Kommunikation – sowohl im Kreise der Gastfamilien als auch im öffentlichen Leben – stellt sich schnell eine Vertrautheit ein und Kinder finden dadurch rasch zu einem intuitiven Umgang mit der Fremdsprache. Da sie auf diese Weise auch mit Sprachmelodie, Sprachrhythmus und gängigen Redewendungen in Berührung kommen, fällt es ihnen schnell leichter, sich ungezwungen in der fremden Sprache zu artikulieren. Dass Sprachreisen die Fremdsprachenkenntnisse von Kindern nachhaltig verbessern, liegt auf der Hand.

Der Sprachreisentourismus boomt und gerade Sprachreisen für Kinder werden häufig nachgefragt. Dementsprechend professionell und „kindersicher“ sind auch die Angebote. Die Sorgen der Eltern werden ebenfalls nicht vergessen und regelmäßig Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland angeboten. Wer interessiert ist, wird im Internet schnell fündig, sollte die verschiedenen Angebote aber gut vergleichen. Dabei sollte besonders auf Transparenz, Leistungsumfang, langjährige Erfahrung der Veranstalter und natürlich auf positive Teilnehmerbewertungen geachtet werden.